14. Februar 2019 / 11:29 Uhr

FC Bayern: Kein Transfer von PSG-Star Adrien Rabiot im Sommer - zu teuer?

FC Bayern: Kein Transfer von PSG-Star Adrien Rabiot im Sommer - zu teuer?

Redaktion Sportbuzzer
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Der Wechsel von PSG-Star Adrien Rabiot zum FC Bayern ist laut Kicker-Informationen aus finanziellen Gründen verworfen worden.
Der Wechsel von PSG-Star Adrien Rabiot zum FC Bayern ist laut "Kicker"-Informationen aus finanziellen Gründen verworfen worden. © imago/VI Images
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Zuletzt zeigte der FC Bayern großes Interesse an Adrien Rabiot. Der Mittelfeld-Akteur von Paris Saint-Germain sollte eigentlich bereits im Winter an die Isar wechseln. Laut dem "Kicker" ist das Interesse nun aber verflogen - aus finanziellen Gründen.

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Bei Paris Saint-Germain hat Adrien Rabiot keine Zukunft mehr - sie liegt aber offenbar auch nicht beim FC Bayern. Der Mittelfeldspieler wurde beim amtierenden französischen Meister zwischenzeitlich degradiert, nachdem es zu Vertragsstreitigkeiten gekommen war. Auch wenn Tuchel ihn zumindest in der Champions League gegen Manchester gemeldet hat: Rabiots Abgang im Sommer steht schon fest. Im Winter wurde der 23-Jährige mehrfach mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Laut Kicker-Informationen wurde der Transfer von Rabiot allerdings verworfen, da der Franzose zu kostspielig für den deutschen Rekordmeister sei. Er ist zwar ablösefrei, sein Gehalt soll sich aber auf sieben bis neun Millionen Euro belaufen.

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Salihamidzic hatte offizielle Anfrage gestellt

Erst im Januar kam die überraschende Meldung, dass der FC Bayern sich um einen Winter-Transfer von Adrein Rabiot bemüht. Der Radiosender RMC vermeldete zu dem Zeitpunkt, dass der Rekordmeister bereit sei, "alles zu tun", um Rabiot nach München zu locken. FCB-Sportdirektor Hasan Salihamdizic hatte demnach sogar eine offizielle Transferanfrage gestellt. Nun nehmen die Münchener aber wohl doch Abstand von einem Wechsel des Franzosen.

Aber auch der FC Barcelona wurde im Poker um den PSG-Star oft erwähnt. So sollen sich die Katalanen laut übereinstimmenden Medienberichten bereits mit dem Mittelfeld-Star einig gewesen sein. Doch seine Mutter und Beraterin soll laut der spanischen Zeitung AS den Zorn der Barcelona-Verantwortlichen auf sich ziehen: Statt zehn Millionen Euro Prämie für die Vertragsunterschrift habe sie 15 Millionen Euro gefordert.

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Rabiot sorgte bei PSG immer wieder für Zoff

Erst erteilte ihm PSG-Trainer Thomas Tuchel aufgrund von massiven Vertragsstreitigkeiten ein Kabinen-Verbot, dann wurde er von der Vereinsführung selbst zur zweiten Mannschaft geschickt. Zeitweise trainierte er nur noch bei der Reserve des französischen Meisters, ehe sich der Mittelfeldspieler erfolgreich zurückgeklagt hatte. Tuchel reagierte auf die Degradierung seinerzeit eher nüchtern: „Es ist eine Entscheidung des Vereins. Dies ist eine Situation zwischen Adrien und dem Klub. Ich respektiere die Entscheidung und konzentriere mich auf das verfügbare Team."

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