10. Februar 2019 / 07:33 Uhr

FC Bayern: Wirbel um Hamann-Kritik an Lewandowski - Hoeneß und Rummenigge schalten sich ein

FC Bayern: Wirbel um Hamann-Kritik an Lewandowski - Hoeneß und Rummenigge schalten sich ein

Redaktion Sportbuzzer
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Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben sich zur Causa Robert Lewandowski geäußert.
Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben sich zur Causa Robert Lewandowski geäußert. © imago/Ulmer
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Die Kritik von Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann an Robert Lewandowski hat die Bosse des FC Bayern in Alarmbereitschaft versetzt. Nach dem Sieg gegen Schalke äußerten sich sowohl Uli Hoeneß als auch Karl-Heinz Rummenigge.

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Die harte Kritik von Dietmar Hamann an Torjäger Robert Lewandowski ist nicht lange unbeantwortet geblieben. Nach den Aussagen des Sky-Experten ("Ich glaube, dass Lewandowski zum Problem wird") antwortete der Stürmer des FC Bayern München erst verbal und schließlich mit einer starken Leistung im Bundesliga-Spiel gegen den FC Schalke 04. Beim 3:1-Sieg war der Pole nicht nur Kapitän, sondern glänzte auch als Torschütze und -vorbereiter. Eine starke Antwort! Die den Bossen des FCB aber nicht weit genug ging.

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Erst teilte Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einem Wut-Interview nach dem Spiel gegen den Ex-Nationalspieler aus (der SPORTBUZZER berichtete), dann ließen sich auch Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu dem Thema ein. "Das, was er macht ist eine Kampagne gegen ihn (Lewandowski, Anm. d. Red.), weil er die Spiele nicht richtig schauen kann", grollte Salihamidzic. Das sahen seine Vorgesetzten offenbar ähnlich.

Hoeneß über Lewandowski: "Wenn er eine Super-Leistung gezeigt hätte..."

Hoeneß dagegen fordert von Lewandowski (SPORTBUZZER-Note 2) in der BamS mit einem Augenzwinkern sogar noch eine Leistungssteigerung: "Wenn er eine Super-Leistung gezeigt hätte, hätte er vier Tore gemacht!" Dabei spielt der Pole nach sämtlichen Maßstäben eine gute Saison: Lewandowski erzielte in insgesamt 29 Saisonspielen starke 25 Tore und bereitete weitere zehn Treffer vor - mehr waren es noch nie.

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Dass die Kritik Hamanns ihn getroffen hat, lässt sich nicht verhehlen. "Wir haben gewonnen, und es interessiert mich nicht, was andere sagen. Ganz besonders nicht, wenn es absolut dämlich ist", sagte der 30-Jährige nach dem Bayern-Sieg gegen Hertha. Für Rummenigge sind die Aussagen des ehemaligen Bayern-Profis (1993 bis 1998) komplett indiskutabel. "Der ist mir keinen Satz wert", betonte der Vorstandschef - auch das ist ein Urteil.

Hamann warf Lewandowski "lustloses Verhalten" vor

Hamann hatte Lewandowski bei Sky90 als "Einzelgänger" mit "lustlosem Verhalten" bezeichnet und dafür nicht nur vom FCB Kritik einstecken müssen. Auch Lewandowskis Berater Maik Barthel meldete sich zu Wort. "Dass er die Ursache hauptsächlich bei Robert sieht, spricht für mich für sein taktisches Verständnis", schimpfte Maik Barthel. "Vielleicht hat er aber das Spiel gar nicht gesehen."

Unmittelbar vor dem Spieltag erneuerte Hamann seine Kritik an Lewandowski. "Ich bleibe da bei meinem Standpunkt, dass er nicht derselbe Spieler war in den letzten zwölf, achtzehn Monaten wie vorher", erklärte der 45-Jährige der dpa. Hamann empfiehlt seinem Ex-Verein, angesichts "einiger Baustellen" auch jene im Sturm nicht zu unterschätzen: "Lewandowski ist jetzt 30. Wie lange er seine Tore noch macht, weiß ich nicht." Es könne ein Problem für die Bayern sein, überhaupt einen Top-Stürmer zu finden. "Es gibt im Moment einen eklatanten Mangel an Topstürmern in Europa oder auf der Welt", sagte der 45-Jährige.


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