18. August 2018 / 09:35 Uhr

Bei Transfer von Jérôme Boateng: Niko Kovac fordert von Bayern-Bossen Ersatz

Bei Transfer von Jérôme Boateng: Niko Kovac fordert von Bayern-Bossen Ersatz

Redaktion Sportbuzzer
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Bayern-Trainer Niko Kovac trat in diesem Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes an
Bayern-Trainer Niko Kovac trat in diesem Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes an © dpa
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Niko Kovac kämpft um Jérôme Boateng und würde einen Verkauf nicht klaglos akzeptieren. Seiner Meinung nach müsste sofort Ersatz her. Die Konfrontation mit den Bossen Rummenigge und Hoeneß scheut der neue Bayern-Trainer nicht. 

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Trainer Niko Kovac würde einen möglichen Abgang von Jérôme Boateng offenbar nicht klaglos akzeptieren und fordert von den Bayern-Bossen im Falle eines Verkaufs des Abwehrspielers schon jetzt Verstärkungen. "Wir werden ab September alle drei Tage spielen müssen, und auf dem Niveau kann ein Spieler nicht jeden dritten Tag ran, zumindest nicht in der geforderten Intensität. Wenn Jérôme uns also doch noch verlassen sollte, gehe ich davon aus, dass wir über Ersatz nachdenken", sagte der 46-Jährige der Süddeutschen Zeitung.

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Nachdem Boateng schon vor der WM in Russland mit einem Abschied aus München kokettiert und von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Freigabe erhalten hatte, steht der Nationalspieler immer wieder im Mittelpunkt von Transferspekulationen. Einen Wechsel zu Manchester United lehnte Boateng ab. Als Top-Favorit auf seine Verpflichtung galt lange Paris St. Germain, doch dem Klub von Trainer Thomas Tuchel war die geforderte Ablöse in Höhe von rund 50 Millionen Euro bisher zu hoch. Zudem holten die Franzosen inzwischen den Schalker Abwehrspieler Thilo Kehrer.

Kovac: "Brauche drei Weltklasse-Verteidiger"

Ob sich noch zahlungskräftiger Abnehmer für Boateng findet, ist derzeit offen. Kovac scheint dies mehr als recht. "Solange ich nichts Gegenteiliges höre, ist Jérôme mein Spieler und hat mein uneingeschränktes Vertrauen. Und über seine grundsätzliche Qualität müssen wir nicht reden. Mit ihm, Mats Hummels und Niklas Süle habe ich drei Weltklasse-Verteidiger, und die brauche ich auch", sagte der Kroate.

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Der Spanier Javi Martinez wäre für Kovac nicht mehr als eine Notlösung in der Abwehrzantrale. "Er kann in der Abwehr sicher aushelfen, aber so, wie er spielt, stelle ich mir einen Sechser vor: Er hält die Position, sieht gewisse Situationen, ist griffig und aggressiv", meint Kovac und würde bei einer klaffenden Kader-Lücke offenbar auch die Konfrontation mit Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß nicht scheuen.

"Hoeneß und Rummenigge wollen keinen Ja-Sager"

"Meine Meinung werde ich sicher sagen, auch wenn sie mal eine andere als die der Chefs sein sollte. Ich bin sicher, dass Hoeneß und Rummenigge einen selbstbewussten Trainer und keinen Ja-Sager wollen", sagte der frühere Bundesliga-Profi. Als Boateng-Ersatz wurde zuletzt immer wieder Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart genannt. Mit dem französische Weltmeister sollen sich die Bayern sogar schon auf einen Vertrag ab Sommer 2019 geeinigt haben. Kommt der Innenverteidiger im Fall der Fälle früher? Englische Medien bringen zudem den belgischen Nationalspieler Toby Alderweireld (Tottenham Hotspur) in München ins Gespräch.

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