Der Bundesliganachwuchs zeigt beim VGH-Cup des VfL Bückeburg Spiele auf technisch hohem Niveau. © hga

FC Chelsea schickt Spielerbeobachter (mit Video)

Die 13 brachte ihnen kein Unglück: Der VfL Bückeburg präsentierte mit dem VGH-Cup für C-Junioren auch in der 13. Auflage einen sportlichen Leckerbissen.

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Falko Rohrbach, VfL-Jugendleiter/Fußball, zog ein positives Resümee. „Die gesamte Organisation zeugt vom Zusammenhalt innerhalb des VfL-Jugendbereiches“, erklärte Rohrbach. Dazu zähle die Akquise der Mannschaften, Auf- und Abbau sowie das wieder einmal erfolgreiche, weil umfangreiche Catering. „Bis hin zur freundlichen Aufnahme der Übernachtungsgäste von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiss Essen“, sagte Rohrbach.

Ein wichtiger Teil im Rahmen der Organisation war wieder einmal Uwe Gaßmann. Als Turnierleiter zwei Tage im Dauereinsatz zog auch er ein positives Fazit. „Technisch war es ein hohes Niveau mit schnellen Spielen“, so Gaßmann. Alle seien am Turnierende zufrieden und glücklich gewesen. Ob das auch für zwei Spielerbeobachter zutraf, wurde nicht überliefert. Sie waren im Auftrag des britischen Erstligisten FC Chelsea zum VGH-Cup angereist.

Das Finale des Cups zwischen Hannover 96 und Borussia Dortmund vereinte noch einmal alles, was schneller und technisch guter Fußball bietet. Bis 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff führten die Borussen 2:1. Dann musste Dortmund eine Zeitstrafe hinnehmen, die für hochkochende Emotionen sorgte. Hannover nutzte die Überzahl, glich zum 2:2 aus und erzwang ein Neunmeter-Schießen. Bei diesem hatte 96 die besseren Nerven und gewann 5:3. Als bester Torwart wurde Niklas Gohr (FC St. Pauli) ausgezeichnet. Mit acht Toren wurde Leon Sommer (VfL Wolfsburg) bester Torjäger des Cups.

Im Anschluss an die Siegerehrung sammelte der Cup-Sieger in Gestalt seines Coaches Steven Cherundolo viele Sympathiepunkte. 96 spielte, dank einer Ausnahmegenehmigung der Organisatoren, mit einer U-15-Auswahl. Üblicherweise fordert die Ausschreibung des Cups U-14-Mannschaften. Cherundolo übergab den Gewinnerscheck in Höhe von 400 Euro an VfL-Präsident Martin Brandt zur Verwendung in der Jugendabteilung des Gastgebers.

Der VfL Bückeburg wollte den Titelgewinn des Vorjahres wiederholen. Die Mannschaft hatte sogar die Siegermannschaft aus 2014 als Unterstützergruppe auf der Tribüne. Mit etlichen Geräten zur Lärmerzeugung feuerten die jetzigen B-Junioren ihre Nachfolger an. Das zeigte Wirkung, wie beim 1:0-Sieg gegen den SC Paderborn, als Miles Sydow den Siegtreffer erzielte.

Bückeburg verlor in der Vorrunde jeweils gegen die beiden Endspiel-Teilnehmer. Beide Spiele gingen knapp aus, besonders bei der 0:1-Auftaktniederlage gegen Borussia Dortmund verpassten die VfL-Youngster mehrfach den Ausgleich. Gegen den späteren Turniersieger verlor der VfL 0:2. Insgesamt bilanzierte das Trainerteam eine starke Leistung. Im Spiel um Platz sieben trafen mit Bückeburg und Rot-Weiss Essen die Finalisten des Vorjahres aufeinander. Diesmal behielt Essen mit 4:1 die Oberhand.

VfL Bückeburg Region/Schaumburg

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