08. November 2018 / 10:50 Uhr

FC Eilenburg läutet Endspurt in Halle ein

FC Eilenburg läutet Endspurt in Halle ein

Susan Stephan
22.07.2018, Sachsen, Eilenburg: Nico Knaubel, Trainer, Freundschaftsspiel FC Eilenburg vs. Bischofswerdaer FV. Foto: Alexander Prautzsch
Trainer Nico Knaubel und der FC Eilenburg sind entschieden in Halle Punkte mitzunehmen. © Alexander Prautzsch
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Der Pokal-K.o. gegen übermächtige Zwickauer ist aus Kopf und Gliedern geschüttelt, ab jetzt gilt beim FC Eilenburg wieder der volle Fokus auf die Punktspiele. Die nächste Aufgabe heißt am Sonnabend: VfL Halle 96. Um 13:30 Uhr erfolgt der Anpfiff beim ältesten Sportverein der Stadt Halle, die im „Stadion am Zoo“ ihre Bleibe hat.

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Der VfL Halle steht als 13. zwar unmittelbar vor den Abstiegsplätzen, hat aber nur drei Punkte weniger auf dem Konto als die Eilenburger, die aktuell Sechster sind. Das Mittelfeld in der Oberliga ist extrem eng. Mit einer Niederlage kann es gleich einige Etagen nach unten gehen. Abstiegsplätze (aktuell Zorbau, Bernburg und Ludwigsfelde) sind schon einige Zähler entfernt. Genau wie der Aufstiegsplatz. Chemie Leipzig führt die Tabelle mit 31 Punkten an, Eilenburg hat als Sechster gerade 16 Zähler.

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Das Tabellenbild interessiert Trainer Nico Knaubel aktuell nur am Rand. Nach dem schweren Start ist der Coach glücklich, dass die Mannschaft im zweiten Oberliga-Jahr in die Spur zurückgefunden hat und zuletzt zwei Siege einfahren konnte. „Die mannschaftliche Geschlossenheit gerade in der Phase, als es nicht lief hat mir imponiert. Es gibt Mannschaften, die daran zerbrechen. Wir sind nie auseinander getriftet. Die Stimmung war immer gut“, blickt der Coach vor dem vorletzten Auswärtsspiel der Hinrunde zurück und legt nach: „Jetzt wollen wir auch in Halle etwas Zählbares mitnehmen. Wir fahren selbstbewusst zum VfL“ In Halle trifft der FCE auf seinen Ex-Stürmer Tommy Kind. Der 29-Jährige spielte in der Saison 2014/2015 in Eilenburg, wechselte dann zu Chemie Leipzig und im Sommer zum VfL Halle. Mit fünf Toren ist der Mittelstürmer der beste Torschütze der Hallenser.

Knaubel erwartet ein „ekliges Spiel“. „Trainer René Behring ist bekannt für seine akribische Vorbereitung. Er wird seine Mannschaft super auf uns einstellen“, so Knaubel, der personell wieder mehr Spielraum hat. Adam Fiedler ist zurück und brennt auf einen Einsatz. Auch Jonas Vetterlein, der sich gegen Zwickau mit einem Pferdekuss quälte, ist wieder bei 100prozentig fit. Dennoch fehlen den Eilenburgern einige PS. Die Supersprinter Max Röhrborn (verletzt) und Dennis Kummer (gesperrt) müssen am Sonnabend zuschauen. In den letzten drei Spielen hatte sich Knaubel immer für die exakt gleiche Aufstellung entschieden. Diesmal kündigte er Veränderungen an. „Wir haben ja gegen Zwickau verloren. Da wird wohl was passieren“, so der Coach lachend.

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