06. Dezember 2018 / 11:27 Uhr

FC Eilenburg muss zum Jahresabschluss nach Krieschow

FC Eilenburg muss zum Jahresabschluss nach Krieschow

Susan Stephan
Susan Stephan
Henrik Jochmann wird in Krieschow das letzte Mal für den FC Eilenburg auflaufen. 
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Das Team von Trainer Nico Knaubel möchte sich für die 0:1-Heimniederlage am ersten Spieltag revanchieren. Henrik Jochmann streift zum letzten Mal das Trikot der Eilenburger über. 

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Eilenburg. Der FC Eilenburg startet am Sonnabend zur letzten Auswärtsreise 2018. Das Ziel heißt Krieschow. Der dortige VfB ist das Aushängeschild der kleinen Gemeinde. Sie haben noch nie von Krieschow gehört? Wer immer auf der B87 bleibt, landet nach gut 140 Kilometern in dem Örtchen, nur gut 14 km von Cottbus entfernt. Krieschow ist wie der FCE in seinem zweiten Oberliga-Jahr und steht wie die Eilenburger im oberen Tabellendrittel. Es dürfte ein Spiel auf Augenhöhe werden. Eilenburg kann mit einem Sieg Platz vier verteidigen, Krieschow winkt dieser Platz – aber nur wenn die Gastgeber gewinnen.

Beide Teams standen sich in dieser Saison schon einmal gegenüber: Beim Saisonstart. Die Erinnerungen an dieses Spiel würde FCE-Trainer Nico Knaubel lieber vergessen. Sein Team verlor mit 0:1, der Coach und Kapitän Sebastian Heidel mussten kurz vor Schluss das Spielfeld verlassen. „Den Start hatten wir uns damals natürlich anders vorgestellt. Wir haben also etwas gut zu machen“, so der Coach, der hofft, dass sich das Blatt zum Rückrundenstart wendet. Mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen, wäre nicht nur für den Kopf wichtig, sondern auch für die Abendveranstaltung. Nach dem Spiel fährt die Mannschaft zurück und geht auf der traditionellen Weihnachtsfeier in die Verlängerung. Nach der Niederlage in Sandersdorf („Die uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat“/Knaubel), soll jetzt in Krieschow unbedingt ein Erfolgserlebnis folgen.

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Für Henrik Jochmann dürften es emotionale Momente werden. Nach fünf Jahren streift sich der Linksbeiner zum (vorerst) letzten Mal das Trikot des FCE über. Im Februar beginnt der zukünftige Lehrer sein Referendariat an der Sportschule in Chemnitz. „Der Abschied fällt mir extrem schwer. Eilenburg war mein erster Verein im Herrenbereich. Es hat einfach alles gepasst hier“, schwärmt „Jochi“, der in der Hinrunde so stark wie noch nie aufspielte und mit sieben Toren die interne Torschützenliste anführt. Auch wenn er weiter den Eilenburger Spielerpass behält, steht er als erster Abgang fest. Auch René Winkler und Sebastian Klemm werden in den nächsten Wochen aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht mehr regelmäßig zur Verfügung stehen. Knaubel wäre deshalb würden ein, zwei Neuzugänge im Winter nicht abgeneigt, denn auch wenn der aktuelle Platz schick aussieht, darf man sich in Eilenburg nicht davon blenden lassen. Zu Rang zehn trennt die Mannschaft in dieser extrem ausgeglichenen Oberliga nur sechs Punkte.

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