Eilenburgs Branden Stelmak ist nur schwer zu stoppen, hier versuchen es in einer früheren Partie gleich zwei Kamenzer Akteure mit vereinten Kräften.  Eilenburgs Branden Stelmak ist nur schwer zu stoppen, hier versuchen es in einer früheren Partie gleich zwei Kamenzer Akteure mit vereinten Kräften.  © Thomas Jentzsch
Eilenburgs Branden Stelmak ist nur schwer zu stoppen, hier versuchen es in einer früheren Partie gleich zwei Kamenzer Akteure mit vereinten Kräften. 

FC Eilenburg: Stelmak ballert sich für Pokal warm

Muldestädter gewinnen in Rudolstadt / Am Dienstag kommt Bischofswerda zum Sachsenpokal-Duell

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Rudolstadt. Thüringen bleibt ein gutes Terrain für den Oberliga-Frischling aus Eilenburg. Nach dem Sieg in Gera und dem Remis bei Carl Zeiss Jena II entführten die Jungs von Trainer Nico Knaubel auch aus Rudolstadt drei Punkte. Das goldene Tor beim 1:0-Sieg erzielte Branden Stelmak schon in der ersten Halbzeit. „Es ist das Schönste auswärts drei Punkte mitzunehmen. Wir haben uns in der Schlussphase erfolgreich gegen die wilden Angriffe gewehrt und verdient gewonnen“, freute sich Knaubel. Damit ist der FCE seit sieben Spielen ungeschlagen und springt in der Oberliga auf den vierten Platz.

Nicht die schlechteste Voraussetzung, um am morgigen Dienstag (13.30 Uhr im Ilburg-Stadion) die große Überraschung gegen den Bischofswerdaer FV zu schaffen. Im Pokal geht es gegen den Oberliga-Primus um den Einzug ins Viertelfinale. Der BFV schoss sich übrigens beim 4:0 gegen Merseburg warm, ist heiß wie Frittenfett und will sich für das 1:1 vor zehn Tagen im Punktspiel „revanchieren“. Kräfte schonen klappte beim FCE gegen Rudolstadt nicht wirklich. Es war bis zum Abpfiff ein umkämpftes Spiel, bei dem sich der FCE am Ende für viel Fleiß belohnte. „Spielerisch haben wir schon deutlich besser gespielt. Die erste Halbzeit war von Taktik geprägt. Ein Angriff über das Zentrum führte dann zum Tor des Tages“, resümierte Knaubel.

Oberligateam | Auswärtssieg in Rudolstadt Durch einen Treffer von Branden Stelmak haben die Blau- Roten heute nicht nur drei Punkte beim FC Einheit Rudolstadt sondern auch Platz 4 in der NOFV- Oberliga geholt. Die Pressekonferenz bei den rührigen Thüringern mit dem einen oder anderen kritischen Wort seht Ihr hier.

Posted by FC Eilenburg e.V. on Samstag, 28. Oktober 2017

In der 32. Minute vollendete Vollblutstürmer Stelmak nach einer Eingabe erfolgreich. Es war das Highlight in der ersten Halbzeit, in der der FCE sein gewohnt flottes Angriffsspiel nicht so richtig auf den Platz bekam und beide Defensivreihen glänzten. Nach dem Wechsel versuchte es der Gastgeber erfolglos mit der Brechstange. Rudoldstadts Trainer Holger Jähnisch war entsprechend bedient: „Wenn du Blei an den Füßen hast, dann musste du wenigstens an dich glauben und mit Herz und Emotionen dagegenhalten. Das war von uns zu wenig.“

Teil 2 der englischen Woche heißt für Eilenburg nun also Bischofswerda. Der Sachsenpokal hat in diesem Jahr einen besonderen Reiz. Ab dem Viertelfinale schüttet der Sächsische Fußballverband Gelder aus. Das macht den Wettbewerb noch ein Stück attraktiver. „Für uns sind die Ligaspiele und der Pokal gleichwertig. Ich möchte da nichts herausheben“, sagte Knaubel, der allerdings auch schon ein wenig ins Träumen kommt. Mit einem Sieg gegen den BFV wäre die Teilnahme am DFB-Pokal „nur“ noch drei Siege entfernt. Zuzutrauen ist der Überraschungself der Oberliga alles.

Das Erfolgsrezept ist dabei einfach simpel: „Die Jungs spielen seit zwei Jahren zusammen. Wir haben uns nur punktuell verstärkt. So stimmen die Automatismen und natürlich auch der Trainingsfleiß. Die meisten Spieler wurden in einem Nachwuchszentrum ausgebildet. Die Qualität stimmt. Dafür, dass wir nur drei Mal pro Woche trainieren, spielen wir wirklich eine sehr gute Rolle bisher in der Liga.“ Und hoffentlich auch morgen im Pokal – und das vor einer ebenso hoffentlich stimmungsvollen Kulisse.

Eilenburg: Thomas, Sauer, Hofmann, Majetschak, Bartlog (46. Kummer), Heidel (65. Winkler), Stöbe, Vogel, Röhrborn (82. Schmidt), Fiedler, Stelmak.

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