29. April 2018 / 20:50 Uhr

„Weniger als null geht ja nicht": Eldagsens Holger Gehrmann enttäuscht von seinem Team

„Weniger als null geht ja nicht": Eldagsens Holger Gehrmann enttäuscht von seinem Team

Ole Rottmann
Die verschränkten Arme sprechen Bände: Holger Gehrmann war alles andere als zufrieden mit seinem FC Eldagsen. (Archivbild)
Die verschränkten Arme sprechen Bände: Holger Gehrmann war alles andere als zufrieden mit seinem FC Eldagsen. (Archivbild) © Rico Person
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Der FC Eldagsen hatte eine Vorgabe seines Trainers: Die Mannen von Holger Gehrmann sollten gegen den Heeßeler SV oder den HSC BW Tündern drei Punkte einfahren - beide Spiele endeten mit 1:1 remis. Doch weniger das Verpassen dieser Vorgabe als vielmehr das Auftreten und die Körpersprache seiner Spieler ließen den Coach der Senfstädter sauer werden.

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Holger Gehrmann ist nach dem 1:1 (0:0) beim HSC BW Tündern richtig unzufrieden gewesen. Und nicht nur, weil der FC Eldagsen mit dem zweiten 1:1 hintereinander die interne Trainervorgabe von drei Zählern aus diesen beiden Landesliga-Partien verpasst hatte, sondern vor allem aufgrund des Auftretens und der Körpersprache seiner Spieler.

 „Ich habe uns bislang erst einmal so schlecht gesehen wie in der ersten Halbzeit“, sagte Gehrmann. „Für Abstiegskampf war das viel zu wenig. Das finde ich schon leicht beängstigend.“ Zumindest für seinen Schlussmann hatte er ein Lob übrig. „Es war beinahe ein Wunder, dass es zur Pause noch 0:0 stand.“, sagte der Trainer. „Marcel Bürst hat uns am Leben gehalten.“

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​"Außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an"

Der Coach begab sich nach eigener Aussage „sauer“ in die Kabine, doch wer nun eine Standpauke erwartet hatte, der irrte sich und kennt den Eldagser Trainer schlecht. „Laut werde ich nicht. Das bringt eh nichts, und außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an“, ließ Gehrmann einen bemerkenswerten Satz fallen, der letztlich vielleicht sogar mehr wert ist als ein Sieg in der Landesliga.

Für große Wechselspiele fehlten ihm derzeit die Alternativen, so habe er lediglich „ein bisschen justiert“. Doch viel besser wurde es aufseiten der Gäste nicht, höchstens etwas engagierter. Dennoch kassierten sie das 0:1. Bei einem Tünderner Konter bekamen die Schwarz-Gelben keinen Zugriff, ließen Jannik Hilker gewähren und auf Lukas Kramer ablegen, der zur HSC-Führung traf (67.). Nach Flanke des eingewechselten Till Engelhardt köpfte Maximilian Rülke aus kurzer Distanz zumindest den Ausgleich (77.). Gehrmann war nach Spielschluss immer noch enttäuscht. „Ich bin null zufrieden. Und weniger als null geht ja nicht.“

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