14. März 2018 / 13:18 Uhr

FC Erzgebirge Aue schießt zu wenige Tore

FC Erzgebirge Aue schießt zu wenige Tore

dpa
Gegen den 1. FC Union Berlin holten die Auer nach einem 0:0-Unentschieden einen Punkt.
Gegen den 1. FC Union Berlin holten die Auer nach einem 0:0-Unentschieden einen Punkt. © dpa
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Mit nur 26 geschossenen Toren in 26 Spielen stellen die Auer die zweitschlechteste Offensive der Liga.

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Aue. Zum fünften Mal in Serie ungeschlagen, doch nach dem 0:0 am Sonntag beim 1. FC Union Berlin kommen im Lager des FC Erzgebirge Aue vermehrt kritische Stimmen auf. Denn weil es wieder nur zu einem Unentschieden reichte, bleibt die Mannschaft von Trainer Hannes Drews acht Spieltage vor dem Saisonende auf dem Relegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga stecken. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nur einen Zähler, allerdings bereitet den Auern die Harm- und Ideenlosigkeit in der Offensive zunehmend Kopfzerbrechen.

„Die Leistung der Mannschaft hat gestimmt, das Ergebnis nicht“, sagte Drews. Doch die Auer hatten auch Dusel. Vor allem zu Beginn und gegen Ende der ersten Halbzeit hatten sie Glück, dass Union sehr gute Möglichkeiten ungenutzt ließ. Die größte Chance zur Führung vergab Grischa Prömel, der in der 45. Minute die Latte traf. „Die Berliner kamen nur zu Chancen, wenn wir ihnen die Bälle in die Füße gespielt haben. So dürfen wir den Gegner nicht aufbauen“, kritisierte Mittelfeld-Routinier Christian Tiffert.

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Auf ernstzunehmende Abschlüsse ihrer Mannschaft warteten die rund 2000 mitgereisten FCE-Fans unter den 21 788 Zuschauern in der ersten Hälfte vergeblich. Erst nach dem Seitenwechsel wurden die Auer aktiver. „In der zweiten Halbzeit hatten wir Union gut im Griff. Unsere Konter haben wir allerdings nicht konsequent ausgefahren. Da liegt noch einiges an Arbeit vor uns“, sagte Stürmer Dimitrij Nazarov.

Er weiß auch: „Die Spiele werden immer weniger, die Chancen sind nicht mehr so in Fülle vorhanden. Wir müssen vor dem Kasten wieder kaltschnäuziger werden.“ Eben diese Cleverness fehlte nach der Pause Pascal Köpke, der an Unions Schlussmann Daniel Mesenhöler scheiterte (47.) oder Ridge Munsy, dem der Ball in aussichtsreicher Position versprang (47.). Die beste Möglichkeit vergab der eingewechselte Cebio Soukou neun Minuten vor dem Ende. Mit 26 geschossenen Toren in 26 Spielen stellt der FC Erzgebirge die zweitschlechteste Offensive der Liga.

Erzgebirge Aue plant mit 15,5-Millionen-Euro-Etat

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) seine Lizenzunterlagen für die Saison 2018/2019 vorfristig eingereicht. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Demnach kalkuliert der FC Erzgebirge, der aktuell auf dem Relegationsplatz rangiert, für die kommende Zweitligaspielzeit mit einem Etat von 15,5 Millionen Euro. Für den Fall des Abstiegs in die 3. Liga planen die Auer mit rund neun Millionen Euro. Den Schwerpunkt beider Lizenzierungsverfahren bilden wirtschaftlich, technisch-organisatorische und medientechnische Kriterien.

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