15. April 2018 / 19:16 Uhr

Egestorf legt Weydandt nach - doch Norderstedt schockt in der Schlussminute (mit Galerie!)

Egestorf legt Weydandt nach - doch Norderstedt schockt in der Schlussminute (mit Galerie!)

Mark Bode
Norderstedts  Steven Lindener erzielt in der letzten Minute das 1:2.
Norderstedts Steven Lindener erzielt in der letzten Minute das 1:2. © deisterpics/Stefan Zwing
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Obwohl der 1. FC Germania Egestorf/Langreder nach einer roten Karte, die auch laut Germanen-Coach Zimmermann keine war, länger als eine Halbzeit lang gegen den FC Eintracht Norderstedt in Überzahl agieren konnte, gab es für die Deister-Kicker nicht den 40. Punkt in der Regionalliga. Torjäger Hendrik Weydandt kam zwar von der Bank und war direkt erfolgreich, doch kurz vor Schluss gab es denn "Nackenschlag".

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Es hätte der 40. Punkt in dieser bislang starken Regionalliga-Saison für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder sein sollen. Doch stattdessen musste das Team von Trainer Jan Zimmermann eine späte 1:2-Niederlage gegen den FC Eintracht Norderstedt hinnehmen. „Das tut uns weh“, sagte der Coach anschließend.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und dem FC Eintracht Norderstedt

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​Zimmermann gibt zu: "Rot war es für mich nicht"

Es war vor lediglich 180 Zuschauern eine relativ ausgeglichene Partie, in der es wenig Torraumszenen auf beiden Seiten gab. „Wir haben die früh attackiert, damit sie offensiv nicht so zur Entfaltung kommen können“, sagte Zimmermann. Der Plan ging auch weitgehend auf. Allerdings nicht in der 23. Minute, als Linus Meyer nach einem Freistoß vom rechten Flügel die Gästeführung per Kopf erzielte.

Das Spiel blieb verteilt. Für große Aufregung sorgte die rote Karte in der 40. Minute für Norderstedts Philipp Christian Koch nach einem Foul an Joshua Siegert. Selbst der Germanen-Coach war vom Platzverweis überrascht. „Es war schon ein gestrecktes Bein von ihm und man kann auch Gelb zeigen. Aber Rot war es für mich nicht“, so Zimmermann.

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​"Nackenschlag" in der Schlussminute

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber noch mehr den Druck und erspielten sich gleich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Die besten ließen allerdings Björn Lindemann mit einem Freistoß, Kevin Schumacher, Marvin Stieler und Sebastian Baar mit Schüssen liegen. Auch der nach 58 Minuten eingewechselte Torjäger, Hendrik Weydandt, scheiterte zunächst mit zwei Kopfbällen. Weydandt, mit elf Toren bislang der erfolgreichste Germane, spielte nicht von Anfang an, da er aufgrund von Knieproblemen in der Woche nicht trainieren konnte. „Wir haben mit Christoph Beismann einen weiteren guten Stürmer“, so Zimmermann als Erklärung.

Weydandt schien spät zumindest für das Remis zu sorgen. Nachdem Schumacher zunächst an Norderstedts Torwart Johannes Florian Höcker scheiterte, legte Baar den Ball zurück auf Weydandt, der aus neun Metern einschoss (81.). Doch die Egestorfer wollten mehr. Sie spielten weiterhin geduldig, machten das Spiel breit und waren dem zweiten Treffer näher als die Norderstedter. „Allerdings wurde ein Fehler von uns gleich böse bestraft“, so Zimmermann. „Das war ein Nackenschlag.“ In der Schlussminute lief Norderstedt Felix Drinkuth auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie, passte scharf in die Mitte, wo Steven Lindener aus kurzer Distanz zum viel umjubelten Siegtreffer der Gäste einschoss.

Doch um ein Haar wäre sogar noch der 2:2-Ausgleich gefallen. Allerdings entschied der Unparteiische Jost Steenken nach Schumachers Treffer auf ein Foulspiel. „Der Schiedsrichter hat auf beiden Seiten ein paar merkwürdige Entscheidungen getroffen“, sagte Zimmermann.

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