Willi Evseev (l.) und Stefan Wannenwetsch (r.) hatten in einigen Situationen ihre Mühe die Bölkower, wie hier Kevin Rosinski, zu stoppen. Willi Evseev (l.) und Stefan Wannenwetsch (r.) hatten in einigen Situationen ihre Mühe die Bölkower, wie hier Kevin Rosinski, zu stoppen. © Johannes Weber
Willi Evseev (l.) und Stefan Wannenwetsch (r.) hatten in einigen Situationen ihre Mühe die Bölkower, wie hier Kevin Rosinski, zu stoppen.

FC Hansa: Arbeitssieg im Dauerregen

Fußball-Landespokal: Hansa nach 3:1 gegen Bölkower SV im Achtelfinale / Trainer Dotchev hätte gern mehr Tore gesehen

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Ziel erreicht, aber nicht alle Wünsche erfüllt: Hansas Einzug ins Achtelfinale des Fußball-Landespokals verlief mit dem 3:1 (2:0) gegen Siebtligist Bölkower SV standesgemäß. Rundum zufrieden waren die Rostocker nach der Regenschlacht am Sonnabend in Krakow am See vor 1026 Unverdrossenen aber nicht.

„Das war heute ein Arbeitssieg“, sagte Selcuk Alibaz, der in der 24. Minute mit einem Schuss aus der Drehung die Kogge auf den erwarteten Kurs brachte. Das erhoffte Schützenfest als Brustlöser für den Drittliga-Alltag wurde es allerdings nicht. „Wir hatten 90 Prozent Ballbesitz und trotzdem nur drei Tore – das ist unser Problem. Ein paar Tore mehr hatte ich mir gewünscht“, räumte Hansa-Coach Pavel Dotchev ein.

Dass sich seine Profis nicht „freischießen“ konnten, lag zum einen an der couragierten Spielweise der Bölkower. Die vier Klassen tiefer kickenden Amateure setzten immer wieder nach, gingen forsch in die Zweikämpfe und hielten im Dauerregen auch konditionell überraschend gut mit. Nach dem Anschlusstreffer von Kevin Kleindorff zum 1:2 (48.) nach kapitalem Fehler von Fabian Holthaus besiegelte ein Eigentor die erste Saisonniederlage des Spitzenreiters der Landesliga West. „Gegen unterklassige Gegner ist es immer eklig, die sind giftig und aggressiv. Dazu tiefer Rasen, schwierige Verhältnisse – trotzdem haben wir es gelöst", meinte Alibaz: „Am Ende siegt immer die Qualität.“

Bildergalerie zum Landespokalspiel zwischen dem Bölkower SV und dem FC Hansa Rostock

Davon war bei Hansa, wo nur Torhüter Blaswich sowie Hüsing und der leicht angeschlagene Henning pausierten, nach dem Seitenwechsel nur noch wenig zu sehen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit nur noch verwaltet. Zwei, drei Spieler haben das dann etwas auf die leichte Schulter genommen“, monierte Dotchev. „Das Gegentor war eigentlich ein Eigentor. Das war nicht nötig.“

Vorn mühte sich Soufian Benyamina redlich, aber erfolglos. Gleich in der ersten Spielminute traf der Angreifer den Innenpfosten – das war's in puncto Torgefahr von ihm. „Ich wollte, dass auch Sofi ein Erfolgserlebnis hat. Ich glaube, diese Szene hat ihn wieder runtergezogen“, hadert Dotchev. „Er muss mental stark sein.“

Eine erfreuliche Erkenntnis dagegen: Willi Evseev kommt immer besser in Tritt. Der Deutsch-Kasache erzielte in den letzten vier Spielen drei Tore, vertändelte gegen Bölkow aber noch eine Großchance (69.). „Der Trainer war ja zuletzt noch nicht so zufrieden mit mir. Also muss ich weiter Gas geben", sagte der Blondschopf.

Für Dotchev war der problemlose Einzug des Titelverteidigers in die Runde der letzten 16 unterm Strich das Wichtigste. „Bei einem Pokalspiel geht es letztendlich darum, weiterzukommen und nicht ums Schönspielen", lautet sein Fazit. Deshalb gab er der Mannschaft auch zwei Tage frei. Morgen startet dann die Vorbereitung auf das Punktspiel am Samstag in Jena.

Hansa: Eisele - Rankovic, Nadeau, Riedel, Holthaus - Wannenwetsch (61. Owusu), Bischoff - Alibaz, Evseev (70. Väyrynen), Hilßner (81. Scherff) - Benyamina.
Tore: 0:1 Alibaz (24.), 0:2 Evseev (34.), 1:2 Kleindorff (48.), 1:3 D. Rosinski (50., Eigentor).

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