18. Februar 2018 / 19:35 Uhr

Hansa Rostock: „Jetzt müssen wir es gegen Magdeburg besser machen“

Hansa Rostock: „Jetzt müssen wir es gegen Magdeburg besser machen“

Johannes Weber
An ihm lag es nicht: Hansa-Verteidiger Julian Riedel (l.), hier gegen Philipp Hoffmann, zeigte in Münster eine gute Leistung.
An ihm lag es nicht: Hansa-Verteidiger Julian Riedel (l.), hier gegen Philipp Hoffmann, zeigte in Münster eine gute Leistung. © Lutz Bongarts
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Nach der ersten Niederlage des Jahres richtet sich der Fokus von Hansa-Trainer Dotchev und seiner Mannschaft auf das Top-Spiel gegen den Tabellenführer.

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Münster/Rostock. Es ist das Top- Spiel, für viele das Spiel des Jahres: Am Sonnabend kommt Tabellenführer Magdeburg nach Rostock, und das Ostseestadion wird zum ersten Mal in dieser Saison rappelvoll sein. Die Generalprobe für das Aufeinandertreffen der traditionsreichen Ostklubs ist am Freitagabend allerdings missglückt: Beim 0:2 (0:1) in Münster konnten die bisher so auswärtsstarken Rostocker nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, die sie zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten gemacht haben. „Diese Niederlage tut natürlich weh, aber wir können das wegstecken“, ist Verteidiger Julian Riedel mit Blick auf den kommenden Sonnabend überzeugt. Magdeburg löste durch einen 3:1-Erfolg bei Werder Bremen II den SC Paderborn, dessen Spiel in Meppen ausfiel, an der Spitze ab.

Hansa hat durch die erste Pleite des Jahres nach zuvor drei Siegen in Serie den Sprung auf Relegationsrang drei verpasst und musste Platz vier an den seit nunmehr 14 Runden ungeschlagenen Zweitligaabsteiger Karlsruher SC abtreten. Allerdings sind die Rostocker mit einem Spiel im Rückstand. Die im Januar ausgefallene Partie gegen Sonnenhof Großaspach wird am 20. März nachgeholt.

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„Wir dürfen die Niederlage nicht dramatisieren, es war einfach ein schlechter Tag für uns. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg für Münster“, sagte Trainer Pavel Dotchev, der bei seinem Ex-Verein, der ihn 2013 geschasst hatte, gerne etwas Zählbares mit auf die Heimreise genommen hätte: „Das ist enttäuschend und ich bin sehr verärgert, aber deshalb zweifle ich nicht an meiner Mannschaft. Gegen Magdeburg müssen wir es besser machen.“

Julian Riedel schlug in die gleiche Kerbe: „Jetzt müssen wir gegen Magdeburg gewinnen, dann sieht die Welt schon wieder anders aus“, sagte der Verteidiger und dämpfte die Erwartungen all derer, die nach zuvor sieben Rostocker Siegen aus acht Spielen bereits einen souveränen Durchmarsch des Koggenklubs in Richtung 2. Liga erhofften: „Wir sind nicht die Übermannschaft, die jeden wegputzt. Das ist alles harte Arbeit.“

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Das gilt vor allem auch für das kommende Duell gegen den Aufstiegsfavoriten aus Sachsen-Anhalt (Hinspiel 0:2). „Magdeburg wird ähnlich spielen wie Münster“, erwartet Riedels Abwehrkollege Oliver Hüsing, „mit vielen langen Bällen und viel Kampf um die zweite Bälle. Darauf müssen wir uns einstellen und es wieder besser annehmen als gegen Münster.“

Gegen die Westfalen hatte ein „Sonntagsschuss“ von Martin Kobylanski aus fast 25 Metern in den Winkel (10.) ausgereicht, um Hansa nachhaltig aus dem Konzept zu bringen. „Die Abstände waren zu groß, wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben im Spiel nach vorne zu viele leichte Fehler gemacht“, analysierte Hüsing selbstkritisch. Das Tor habe „sehr großen Einfluss auf die Partie“ gehabt, urteilte Coach Dotchev. Weil seine Mannschaft vor dem Tor danach komplett harmlos blieb, nahm Hansas vierte Auswärtsniederlage ihren Lauf, Münsters Simon Scherder machte den Deckel drauf (54.). „Auf diese Extra-Motivation für das Magdeburg- Spiel hätte ich gut verzichten können“, haderte Hüsing mit dem 0:2.

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