FC Hevesen feiert den Wiederaufstieg Nach einem Jahr wieder da: Die Spieler des FC Hevesen bejubeln die Rückkehr in die Kreisliga. © ph
FC Hevesen feiert den Wiederaufstieg

FC Hevesen steigt dank starker Defensive als Meister in die Kreisliga auf

Betriebsunfall behoben

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Der FC Hevesen hat nach nur einem Jahr seinen Betriebsunfall behoben und hat als Meister der 1. Kreisklasse den Wiederaufstieg in die Kreisliga geschafft. Nach dem 30. Spieltag lag das Team von Trainer Bernd Riesner zwei Punkte vor Vizemeister TSV Krankenhagen.

Der FC Hevesen zählte nach dem Abstieg zu den Titelaspiranten. Aber das Team kam nur schwer in die Saison. „Die Umstellung im Kopf hat nicht auf Anhieb funktioniert. Unsere Rolle änderte sich. Wir waren keine Jäger mehr, sondern der Gejagte“, analysiert Riesner den Fehlstart. Es gab Niederlagen in Krankenhagen und Rinteln, nur Unentschieden gegen den TuS Germania Apelern und TuS Südhorsten. Der Meisterschaftsfavorit dümpelte im Mittelfeld der Tabelle herum. Die Verantwortlichen behielten aber kühlen Kopf und hielten am Trainer fest. Riesner dankte es ihnen mit dem späteren Aufstieg.

Die Schlüsselspiele waren die 1:0-Erfolge im Pokal und in der Meisterschaft bei der Reserve des VfR Evesen. „Da hat es bei den Jungs Klick gemacht. Das waren zwei Spiele auf gutem Niveau, mit jeweils dem besseren Ende für uns“, erinnert sich der Meistercoach. Nach dem achten Spieltag war der FCH-Express kaum noch aufzuhalten. Nach der Hinrunde lag er auf Rang vier, nur drei Punkte hinter dem Spitzenreiter TSV Krankenhagen zurück.

Die Rückserie spielte der Kreisklassen-Meister dann fast fehlerfrei. In 15 Partien gab es zwölf Siege, bei zwei Remis und einer Niederlage. Die Basis für die Erfolgsserie war die starke Defensivleistung. Die Hevesener kassierten nur 29 Gegentore in 30 Spielen. „Die Jungs haben gut geackert, viele Zweikämpfe gewonnen“, war Riesner mit der Zweikampfhärte zufrieden. Besonders die beiden Sechser David Weber und Henning Siekmeier verdienten sich als Abräumer und Spielgestalter ein Sonderlob. „Die beiden waren bärenstark“, lobte Riesner. Da machte es auch nichts, dass die Chancenverwertung nicht so prickelnd war. „Wir haben zu viele Großchancen ausgelassen“, hadert der FC-Coach. Mit Dennis Kleiber (12 Tore), Julian Seele (12 Tore) und Sandro Kampf (11 Tore) fehlte der eiskalte Reinschießer.

„Wir haben unsere 90 Tore auf viele Schultern verteilt. Dadurch waren wir unberechenbar“, meint Riesner. Eine starke Entwicklung hatte Youngster Alexander Kruse im Tor hinter sich. „Er hat gute Spiele gemacht“, freut sich Riesner. In der Kreisliga strebt der Rückkehrer einen Platz zwischen acht und zehn an. „Wir haben ein gutes Team, verfügen über exzellente Außenspieler. Mir ist nicht bange“, ist Riesner optimistisch, dass der Klassenerhalt erreicht werden kann. Georg Müller und Keeper Tobias Markowski rücken ins zweite Glied. Der FCH führt intensive Gespräche mit drei externen Zugängen. „Da ist aber noch nichts spruchreif“, hält sich der Trainer noch bedeckt. Aus der eigenen Jugend stoßen drei Nachwuchskräfte in den Herrenkader.

Wichtig sei ein guter Start in die Saison, so Riesner. „In unserem Abstiegsjahr haben wir zu Beginn zu viele Punkte liegen gelassen. Das war dann später nicht mehr einholbar“, erinnert er sich. Dabei würde eine bessere Chancenverwertung sicher behilflich sein. „Volle Konzentration beim Torabschluss“, fordert der FCH-Coach. Trainingsauftakt für den Aufsteiger ist am 9. Juli.

Region/Schaumburg FC Hevesen (Herren) Kreisliga Kreis Schaumburg (Herren)

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