Kollektiver Jubel bei Eintracht Braunschweig. Kollektiver Jubel bei Eintracht Braunschweig. © dpa
Kollektiver Jubel bei Eintracht Braunschweig.

Sie können es noch: Eintracht Braunschweig gewinnt mit bestechender Effizienz beim FC Ingolstadt

Eintracht Braunschweig hat sich im immens wichtigen Spiel beim zuletzt äußerst starken FC Ingolstadt mit 2:0 durchgesetzt. Matchwinner war Seleiman Abdullahi, der das Führungstor selbst erzielte und das vorentscheidende zweite Tor durch Hendrick Zuck sensationell vorbereitete.

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Erstaunlich: Kaum befindet sich Eintracht Braunschweig im Abstiegskampf, gibt’s den ersten Auswärtssieg – und das auch noch beim zuletzt so starken FC Ingolstadt. Vor 8714 Zuschauern siegten die Blau-Gelben mit 2:0(0:0) – weil ihr neuer Torjäger Suleiman „Manni“ Abdullahi immer mehr zum „Supermanni“ wird.

Wenn man es aus der Sicht eines Abstiegskandidaten sieht, war die erste halbe Stunde der Blau-Gelben richtig gut. Hinten ließ die auf einer Position veränderte Elf (Zuck statt Sauer) nichts zu, auf der anderen Seite setzten die Braunschweiger die von Trainer Torsten Lieberknecht geforderten Offensiv-Akzente. Einziger Makel: Bis auf eine gefährlichen Schuss von Salim Khelifi (4., knapp drüber) ergaben sich keine Chancen.

Doch nach dieser halben Stunde wendete sich das Blatt, jetzt waren eher die Ingolstädter dominierend. Und die hatten richtig dicke Gelegenheiten. Erst parierte Jasmin Fejzic mit einem tollen Reflex einen wuchtigen Schuss von Almog Cohen aus acht Metern (33.). Dann war der Eintracht-Keeper bei einem Kopfball von Stefan Kutschke auf dem Posten (44.).

Bilder der Partie FC ingolstadt gegen Eintracht Braunschweig.

Lieberknecht zog die Konsequenz, verstärkte in der zweiten Spielhälfte mit Quirin Moll die Mitte und stellte von 4-1-3-2 auf 4-4-2 um. Ingolstadt blieb trotzdem am Drücker, schoss aus allen Lagen. Gerade als ein Treffer für den FC nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien, gingen dann plötzlich die Braunschweiger in Führung. Freistoß Jan Hochscheidt, Kopfball-Ablage Steve Breitkreuz, Annahme und Schuss Suleiman Abdullahi – 0:1 (65.)!

Und die Braunschweiger legten nach: Abdullahi setzte sich überragend auf links durch und flankte mit etwas Glück nach innen. Dort stand am langen Pfosten Hendrick Zuck, der per Seitfallzieher zum 0:2 traf (76.).

Das war die Entscheidung, souverän verteidigten die Blau-Gelben den Vorsprung und kletterten durch den Sieg sogar auf Rang neun. Einziger Wermutstropfen: Ken Reichel sah nach einer Schwalbe verdient Gelb (seine fünfte) und fehlt am Freitag gegen Holstein Kiel.

Eintracht Braunschweig (Herren) Fussball 2. Bundesliga Region/Peine FC Ingolstadt 04-Eintracht Braunschweig (04/12/2017 20:30)

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