15. Mai 2018 / 14:45 Uhr

FC Insel Usedom gibt 3:1-Vorsprung aus der Hand

FC Insel Usedom gibt 3:1-Vorsprung aus der Hand

Detlef Spiller
Torhüter Nico Wolff kehrte nach Verletzung wieder ins FCU-Tor zurück, musste in Brunn aber drei Mal hinter sich greifen.
Torhüter Nico Wolff kehrte nach Verletzung wieder ins FCU-Tor zurück, musste in Brunn aber drei Mal hinter sich greifen. © Detlef Spiller
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FCU-Team muss im Kampf um die Tabellenspitze auf Schützenhilfe bauen.

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Brunn/Bansin. Dieses 3:3 in der Fußball-Landesklasse beim SV Brunn war für den FC Insel Usedom eine gefühlte Niederlage. „Unfassbar, wie wir nach einer klaren Führung die Punkte noch herschenkten“, war Trainer Hagen Reeck bedient. Entsprechend harsch fiel seine Standpauke nach dem enttäuschenden Ergebnis aus. Die Bansiner Fußballer sind im Kampf um den Aufstieg jetzt auf Schützenhilfe angewiesen, um Spitzenreiter Blau-Weiß Greifswald noch vom Thron zu stoßen.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte eindeutig den Usedomern. Sebastian Kwiatkowski bestrafte ein Foul an Kostiantyn Karaman und legte später zum 2:0 nach. Es lief fast zu optimal für die Insulaner, bei denen vor allem Paul Zerbe, Rico Gohlke, Kwiatkowski und Karaman als Antreiber fungierten. Nur fand dies nicht im deutlich höheren Halbzeitstand seinen Ausdruck. Offensichtlich wollte Kwiatkowski seinen Hattrick, statt den frei stehenden Gohlke zu bedienen. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz“, berichtet FCU-Co-Trainer Roman Maaßen.

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Auch wenn die Begegnung durch einen fragwürdigen Strafstoß nach der Pause wieder offen war, so hätte das 3:1 durch Zerbes abgefälschten Schuss für die nötige Sicherheit sorgen müssen. Doch weit gefehlt. Der FCU ließ sich in einer Art und Weise den Schneid abkaufen, wie es nicht im Einklang mit den ambitionierten Zielen des Vereins steht. „Einige Spieler sollten sich hinterfragen, ob sie sich optimal auf den frühen Anstoßtermin (10.00 Uhr – Anm.d.R.) vorbereitet hatten“, zürnte Maaßen. Vor allem die Brunner Stürmer Nasufi und Wentzel trieben im zweiten Durchgang ihr „Unwesen“. Die indisponiert wirkende Usedomer Abwehr bekam beide nicht in den Griff. In dieser Phase wurden „Leitwölfe“ wie Krzysztof Hus und Ronny Rodenhagen schmerzlich vermisst. Nach dem Ausgleich hätten Jan Pohlmann und Gohlke zwar noch ein glückliches Ende herbeiführen können, aber auch eine 3:4-Schlappe war durchaus noch drin.

FCU: Wolff – Grambow-Knuth, Woykos, Ernst, Hügel – Wozny, S. Mehling (66. J. Pohlmann) – Karaman, Zerbe, Kwiatkowski – Gohlke (85. Schmidt).
Tore: 0:1, 0:2 Kwiatkowski (18. FE/39.), 1:2 Nasufi (53. FE), 1:3 Töppel (72. ET), 2:3 Wentzel (74.), 3:3 Nasufi (79.).

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