10. September 2018 / 11:13 Uhr

FC Kilia Kiel erleidet historisches Derby-Debakel gegen Rot-Schwarz

FC Kilia Kiel erleidet historisches Derby-Debakel gegen Rot-Schwarz

Reinhard Gusner
Die Kilianer Astrit Meshekrani (mi.) und Muje Braboniqi (Nr. 18) versuchen, den Kieler Rot-Schwarzen Finn Logemann (li.) vom Ball zu trennen.
Die Kilianer Astrit Meshekrani (mi.) und Muje Braboniqi (Nr. 18) versuchen, den Kieler Rot-Schwarzen Finn Logemann (li.) vom Ball zu trennen. © Gusner
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Der FC Kilia Kiel war am Wochenende das Gesprächsthema wegen seiner höchsten und damit historischen Heimniederlage in der Fußball-Verbandsliga Ost. Mit 2:10 gab es im Stadtderby gegen die SSG Rot-Schwarz Kiel eine Woche nach dem 1:9 beim SVE Comet Kiel eine weitere herbe Klatsche.

FC Kilia Kiel – SSG Rot-Schwarz Kiel 2:10

Auch im zweiten Stadtderby fingen sich die mit ihren drei Trainern beginnenden Kilianer eine herbe Klatsche ein. Sie begannen zwar recht schwungvoll, hatten nach einem Dauvalter-Eckball durch einen Volleyknaller von Ebrahim Hussin, der nur knapp verzog (6.), eine gute Torchance, brachen in der Folgezeit nach dem frühen Rückstand (9.) aber zunehmend ein und fingen sich durch krasse Fehler bis zur Halbzeit einen 0:6-Rückstand ein. Lobenswert war allerdings die Moral der Heimelf, denn trotz des deprimierenden Zwischenstandes steckte sie nie auf. Die Platzherren suchten immer wieder den Weg nach vorne, gaben damit aber den schnellen Rot-Schwarzen die Räume für gefährliche Angriffe, bei denen sie permanent Torgefahr herausspielten gegen die überforderten Kilianer. Oumarou Traore (63.) und Enis Hodaj (68.) sorgten dafür, dass bei den Gastgebern vorne nicht die Null stand.

Bei konzentrierterem Abschluss der Attacken hätte der Sieg der Gäste noch höher ausfallen können. So blieb es bei den Toren des fünffachen Schützen Tobias Nehren (9., 22., 34., 41., 55.) sowie denen von Christian Wittstock (28.), Björn Schmidt (39.), Silas Lohse (67.), Tim Kannenberg (83.) und Kristof Koop (84.). „Eine erfreulich überzeugende Vorstellung, auch wenn mehr für uns drin war. Alle drei eingewechselten Spieler haben ihr Tor gemacht“, so das Fazit von RS-Obmann Jan Ottensmann. „Die erste Halbzeit war schwach von uns. Vielleicht waren wir zu offensiv. Wir müssen in unserer Situation das Spiel schnell abhaken und mit unserer guten Moral nach vorne schauen“, bescheinigte Kilia-Coach Astrit Meshekrani dem überlegenen Gegner einen verdienten Sieg.

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