10. Dezember 2017 / 18:54 Uhr

FC Pommern bringt Favorit Pampow ins Straucheln

FC Pommern bringt Favorit Pampow ins Straucheln

Wenke Büssow-Krämer
Oldie Nico Vanek (rot) war im letzten Spiel des Jahres nochmals eine große Stütze für Stralsunds Verbandsligist.
Oldie Nico Vanek (rot) war im letzten Spiel des Jahres nochmals eine große Stütze für Stralsunds Verbandsligist. © Wenke Büssow-Krämer
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Nach verschenkter 2:0-Führung rettet Stralsund beim 3:3 einen Punkt.

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Stralsund. Der Sieg war zum Greifen nah. Im Verbandsliga-Duell gegen den Tabellendritten MSV Pampow konnte sich der vom Abstieg bedrohte FC Pommern mit 2:0 absetzten. Mit dieser Führung schockte die Elf ihre Gäste. Doch als die Gastgeber das Ruder kurz aus der Hand gaben, drehte Pampow das Spiel. Am Ende musste sich der FCP mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben.

In der ersten Hälfte lieferten sich die Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. „Sie haben wenig zugelassen, auch wenn beide Teams ihre eins, zwei Möglichkeiten hatten“, lobte Pommerns Trainer Karsten Dabergott. „Die Mannschaft hat ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt, sodass der 0:0-Pausenstand völlig verdient war“, meinte der Pommern-Coach, der in der Halbzeitpause auch nicht viel zu beanstanden hatte. „Außer, dass man die vorhandenen Chancen auch nutzen muss.“

Das taten die Platzherren auf dem Kunstrasen dann auch. Innerhalb von zwei Minuten brachte sich die Pommern-Elf gleich mit einem Doppelpack in Führung und den erklärten Favoriten in Bedrängnis. Marc Klöckner legte in der 50. Minute das Leder richtig auf und setzte mit dem 1:0 das erste Achtungszeichen. Der 2:0-Treffer von Daniel Hartz nur einen Augenblick später ließ so manchen Pampower Kicker in die Knie sinken. Der Schock war allerdings nur von kurzer Dauer. Stattdessen gelang den Gästen durch Mathias Reis in der 61. Minute und Oleksandr Cherchenko sechs Minuten später den Ausgleich. Erneut Mathias Reis brachte in der 73. Minute die Pampower erstmals in Führung.

Nun bewiesen aber auch die Stralsunder ihre Klasse. Statt die Köpfe hängen zu lassen, rannten sie weiter gegenan. Kurz vor Abpfiff der Partie nutzte Kevin Kutz den von Matthias Hinz vorgelegten Kopfball. Sein Treffer brachte den Ausgleich zum 3:3. „Wir sind durch Standardsituationen in den Rückstand geraten und haben eine gute Moral bewiesen. Dann haben wir nochmal den Ausgleich erzielt, was an diesem Tag verdient war. Das hat der Mannschaft noch einen guten Jahresabschluss verschafft“, meinte Dabergott. Dem konnte seine Crew nur zustimmen. „Man muss einfach loben, dass die Mannschaft bis zum Ende alles gegeben und auf das 3:3 gedrückt hat“, meinte Torschütze Kutz. „Das war am Ende auch verdient. Nach den letzten drei Spielen können wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“

Einen Verdienst daran haben auch die Routiniers Nico Vanek und Matthias Hinz, die von den Oldies zur Unterstützung der letzten drei Spiele des Jahres ins Verbandsligateam gestoßen sind. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es fußballerisch drauf hat“, meinte Nico Vanek zum Abschied. „Wenn sie kompakt stehen, können sie jeden schlagen“, gibt der 36-Jährige nochmals mit auf den Weg.

Die Pommern haben durch den Punktgewinn den Tabellenplatz mit Friedland getauscht und die Abstiegsränge verlassen. Allerdings hat Friedland noch ein Spiel weniger auf dem Konto.

FC Pommern: Nierstenhöfer – Hinz, Lorenz, Otto, Hartz, Klöckner, Vanek (79. Pompe), Ishida, Metzentin, Kutz, Münster.
Tore: 1:0 Klöckner (50.), 2:0 Hartz (52.), 2:1Reis (61.), 2:2 Cherchenko(67.), 2:3 Reis (73.), 3:3 Kutz (90.)

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