Patrick Hildesheim (r.) – hier kann ihn Oliver Fischer nicht stoppen – erzielte den Anschlusstreffer für Pommern Stralsund. Patrick Hildesheim (r.) – hier kann ihn Oliver Fischer nicht stoppen – erzielte den Anschlusstreffer für Pommern Stralsund. © Anja Krüger
Patrick Hildesheim (r.) – hier kann ihn Oliver Fischer nicht stoppen – erzielte den Anschlusstreffer für Pommern Stralsund.

FC Pommern kann Negativserie nicht beenden

Im Derby gegen den Grimmener SV unterliegt der Verbandsligist mit 1:3.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Grimmen. Mit ernster Miene steht Ingo Plewka, Trainer des FC Pommern Stralsund, auf dem Rasen im Grimmener Sportforum. Während die Fußballer des Grimmener SV auf der anderen Seite ihren 3:1-Sieg feiern, verlassen Plewkas Spieler den Platz – wortlos. 90 Minuten hatten sie gekämpft und keinen Zweifel daran gelassen, ihre Negativserie endlich beenden zu wollen. Am Ende kassierten sie die siebte Niederlage in Folge.

„Es lief einfach zu viel falsch. Wir hatten zu viele individuelle Fehler im Spiel“, kritisierte Plewka nach der Partie. Einer davon führte gleich in der siebten Minute zum ersten Gegentor. Michael Lindberg verlor einen Zweikampf vor dem eigenen Tor gegen Grimmens Patrick Jeschke, der die Führung für seine Farben markierte. Und es kam noch dicker. Nur zwölf Minuten später traf Grimmen nach einer Ecke erneut. „Da muss einer rangehen! Das war schon das siebte Gegentor diese Saison, das aus einer Standardsituation gefallen ist“, kritisierte Plewka.

Aber Stralsund wollte den Befreiungsschlag. So boten die Kontrahenten den 120 Zuschauern in der ersten Hälfte der Partie ein Derby, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Denn auch die Pommern blieben nicht chancenlos. „Ich würde sagen, unterm Strich hatte Grimmen auch nicht mehr Chancen als wir, sie habe ihre aber genutzt“, resümierte Stralsunds Trainer. Entschieden war damit allerdings noch lange nichts für die Pommern. Die sich ihnen bietenden Chancen wurden jedoch allesamt vergeben – teilweise sehr knapp. Aber auch Grimmen ruhte sich nicht auf der Führung aus, jedoch blieb es bis zur Pause bei der nicht unverdienten Führung.

Zur zweiten Hälfte stellte Stralsund um – verstärkte nun die Offensive durch Mittelfeldspieler Daniel Hartz für Steffen Pompe. Dies war schon der zweite Wechsel für die Stralsunder. Bereits in der ersten Hälfte musste Plewka verletzungsbedingt den Ex-Grimmener Simon Gurlt durch Patrick Hildesheim ersetzen. Hildesheim war es dann auch nach gut 17 Minuten in der zweiten Hälfte, der den Ball per Kopf das erste Mal im Grimmener Tor zappeln ließ. Schiedsrichter Johannes Wagner pfiff aber ab, weil Hildesheim sich aufgestützt haben sollte – was nicht jeder im Grimmener Sportforum so sah.

Zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff nutzte Hildesheim dann aber einen Fehler in der Grimmener Abwehr zum Anschlusstreffer. Pommern setzte nun alles daran, den Ausgleich zu erzielen, doch GSV-Kapitän Stephan Rambow sorgte in der 88. Minute für die Entscheidung. „Ich gebe zu, ich habe gezittert bis zum Schluss“, machte auch GSV- Coach Schultz den Stralsundern ein Kompliment.

FC Pommern Stralsund: Sund – Münster, Thiele, Lorenz, Klöckner, Lindberg, Pompe (46. Hartz), Ishida (74.Kubota), Kutz, Otto, Gurlt (20. Hildesheim).
Grimmener SV: Claas – Ehrig, Rambow, Niendorf, Fischer (89. Berndt), Klein, Schmidt, Jeschke, Maybauer, Piechotka, Bruch (67. Wollenburg).
Tore: 1:0 Jeschke (7.), 2:0 Rambow (19.), 2:1 Hildesheim (78.), 3:1 Rambow (88.).

FC Pommern Stralsund (Herren) FC Pommern Stralsund Grimmener SV (Herren) Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern Herren Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Schwerin-Nordwestmecklenburg

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige