11. Juni 2018 / 17:43 Uhr

FC Pommern Stralsund erarbeitet sich 2:1-Sieg gegen TSV Friedland

FC Pommern Stralsund erarbeitet sich 2:1-Sieg gegen TSV Friedland

Wenke Büssow-Krämer
Stralsunds Daniel Hartz (Mitte) setzt sich hier gegen zwei Spieler des TSV Friedland durch
Stralsunds Daniel Hartz (Mitte) setzt sich hier gegen zwei Spieler des TSV Friedland durch © Wenke Büssow-Krämer
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Verbandsliga-Elf gewinnt letztes Heimspiel der Saison /Die befürchteten Ausschreitungen einiger Stralsunder Fans bleiben aus

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Stralsund. Mit einem Abschiedsgeschenk des TSV Friedland hatte Gastgeber FC Pommern Stralsund nicht gerechnet. Dass das letzte Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga aber so eng werden würde, hatten sich die Sundstädter nicht vorgestellt. Das 2:1 brachte der Crew um Trainer Karsten Dabergott dennoch drei verdiente Punkte und einen Erfolg zum Abschied.

Neben 205 Zuschauern auf den Rängen verfolgte auch ein Polizeiaufgebot hinter den Kulissen das letzte Punktspiel der Elf als FC Pommern Stralsund. Hintergrund ist der Zusammenschluss der Pommern mit dem Stralsunder FC und dem TSV 1860 Stralsund. Nicht alle Anhänger sehen der Fusion, vor allem der Namensänderung des Vereins, positiv entgegen. Und so stellten sich die Organisatoren auf mögliche Ausschreitungen beim Verbandsliga-Duell ein. Zum befürchteten Einsatz von Pyrotechnik kam es nicht. Die Fans beließen die es dabei, ihrem Unmut auf Bannern Luft zu machen.

Mit Spruchbannern machten einige Fans ihrem Ärger über die geplante Fusion der Fußballvereine Luft.
Mit Spruchbannern machten einige Fans ihrem Ärger über die geplante Fusion der Fußballvereine Luft. © Wenke Büssow-Krämer
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So startete die Heimelf zunächst vielversprechend in die Begegnung, die bald darauf fast entschieden schien. Stralsunds Kevin Kutz erzielte in der 13. Minute den Führungstreffer und erhöhte nur zwei Minuten später. „Leider haben wir es versäumt, ein drittes Tor draufzulegen“, sagte Kutz. Manche Chance blieb ungenutzt, das 2:0-Polster musste bis zur Pause reichen.

Nach dem Seitenwechsel gelang es Friedland, eine Unaufmerksamkeit der Pommern auszunutzen. Martin Thürsam traf zum 1:2. Vor allem auf der Trainerbank machte sich Nervosität breit. Zu oft hatte war das Spiel in einer solchen Situation in der Vergangenheit gekippt.

Auf dem Spielfeld kamen hingegegen keine Zweifel am Sieg auf. „Im letzten Heimspiel zu gewinnen, war wichtig für uns“, sagte Kevin Kutz. „Gerade nach dieser schwierigen Saison, in der nicht alles glattging. Aber es war ein verdienter Sieg – die Leidenschaft war da“, so der 27-Jährige. Beide Teams erarbeiteten sich viele Torchancen, konnten jedoch keinen Treffer mehr erzielen. So blieb es beim 2:1 für den FC Pommern.

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Coach Karsten Dabergott fieberte am Spielfeldrand mit. „Was erst nach einem lockeren Erfolg aussah, wurde nachher zu einem Arbeitssieg“, meinte er. „Die Chancen waren da, aber das dritte Tor hat gefehlt. Es gab reichlich Möglichkeiten, aus denen nichts gemacht wurde“, sagte der 56-Jährige. Auch wenn ihnen der Klassenerhalt schon vor dem Duell sicher war, dürfen sich die Pommern freuen, dass sie in der Tabelle noch einmal nach oben auf Rang 13 klettern konnten.

Am Sonnabend muss die Elf zum letzten Saisonspiel auswärts beim MSV Pampow (Platz drei) ran. Mit dem Freundschaftsspiel gegen den FC Hansa Rostock (30. Juni) wollen sich die Stralsunder dann von ihren Fans verabschieden.

FC Pommern: Nierstenhöfer – Wedel, Metzentin, Bergmann (77. Lorenz), Hartz, Lindberg, Pompe, Kutz, Vit (85. Schulenburg), Gurlt, Klöckner (77. Kunkel).
TSV Friedland: Voigt – Krüger, Schulz, Linse, Becker, Stiller, Hoth, Wittnebel, Michaelis, Heckt, Thürsam.
Tore: 1:0 Kutz (13.), 2:0 Kutz (15.), 2:1 Thürsam (55.).

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