08. November 2018 / 17:47 Uhr

FC Roland: Die Personallage ist weiterhin angespannt

FC Roland: Die Personallage ist weiterhin angespannt

Mario Nagel
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Der FC Roland will nach der 1:8-Klatsche in Lehe-Spaden Wiedergutmachung betreiben, doch der Coldewey-Elf fehlt es am nötigen Personal. © Mario Nagel
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Vor dem Heimspiel gegen den ATS Buntentor steht FCR-Trainer Marc Coldewey nahezu dasselbe Personal zur Verfügung wie bei der 1:8-Pleite in Lehe-Spaden

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Die Blicke in der Bezirksliga Bremen sind an diesem Wochenende natürlich auch auf den FC Roland gerichtet. Nach der 1:8-Klatsche beim SC Lehe-Spaden will sich der Tabellenachte im Heimspiel gegen den Vierten ATS Buntentor eigentlich rehabiltieren. Einzig die weiterhin sehr angespannte Personallage könnte dem Vorhaben der Mannschaft von Trainer Marc Coldewey einen Strich durch die Rechnung machen. „Es hat sich eigentlich nichts verändert, es kommen nur zwei Spieler zurück“, sagt Coldewey, der seinen Kader in Spaden schon mit Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen musste. Im kommenden Spiel gegen den starken Aufsteiger muss der Rolander Übungsleiter nun also unbedingt Lösungen finden, wenn es keine zweite hohe Pleite in Folge geben soll. „Aber die Ausfälle machen es natürlich nicht leichter“.

Der FC Roland verlor drei seiner letzten vier Spiele und gewann von den letzten fünf Partien nur das Heimspiel gegen den Blumenthaler SV II (3:2). Angst, den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen zu verlieren, hat Marc Coldewey aber nicht. „Wenn man auf die Tabelle schaut sieht man, wie eng das alles beieinander ist. Wenn wir bis zur Winterpause den Rückstand von sechs Punkten halten können, ist in der Rückrunde alles drin“, so der FCR-Trainer, der sich im Winter um einige Neuzugänge bemühen wird. „Ein paar Gespräche laufen sogar schon jetzt“, verrät Marc Coldewey, der seinen Kader vor allem in der Breite verbessern will, um Ausfälle besser kompensieren zu können.

Personelle Probleme hat der kommende Gegner zwar auch, doch der ATS Buntentor schafft es bislang etwas besser als der FC Roland, seine Ausfälle zu kompensieren. 20 Punkte sammelte der Aufsteiger in elf Partien, als Tabellenvierter liegt die Kuhhirten-Elf von Trainer Paulo Pereira somit nur drei Punkte hinter Rang zwei. „Auch am Wochenende werde ich meine Startformation wieder auf zwei, drei Positionen verändern müssen“, verrät Pereira, der diese Rotation allerdings schon als Alltag bezeichnet. Einen genaueren Blick auf die Tabelle wirft der Übungsleiter derweil aber nicht. „Als Trainer lernt man, weitsichtig zu denken. Der vierte Platz ist eine tolle Momentaufnahme, mehr aber auch nicht“. Dem anstehenden Topspiel zwischen dem Zweiten Hasenbüren und dem Dritten Borgfeld II, die sich also gegenseitig die Punkte wegnehmen, widmet Paulo Pereira also keine besondere Bedeutung.

Auch der 1:8-Klatsche des FC Roland will der Buntentor-Coach keine tiefgreifenden Informationen entziehen. „Ja, wir haben vernommen, dass sie personelle Schwierigkeiten haben. Aber wir richten uns so oder so nicht nach dem Gegner“, sagt Pereira. Seine Elf solle sich vor allem auf die eigene Leistung und Einstellung konzentrieren, denn "nur wenn wir unsere 100% abrufen, können wir auch gewinnen". Dass die Rolander nach der herben Auswärtspleite noch einmal einen ähnlichen Auftritt wie in Spaden hinlegen, glaubt Paulo Pereira nämlich nicht. „Sie werden sich etwas einfallen lassen“. Auf Sieg spielen werde der ATS Buntentor nach Aussage seines Trainers aber in jedem Fall trotzdem.

Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr

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