Pastow27 Sie gehören morgen zum Aufgebot des FC Schönberg: Sven Boddin (l.) und Torwart Marcus Klaczinski. © Jens Uphal
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FC Schönberg ersatzgeschwächt zum Hagenower SV

Dennoch wollen die Maurinestädter punkten / Danny Cornelius weiter verletzt

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Hagenow/Schönberg. Ohne Kapitän Sebastian Burmeister (privat), Routinier Danny Cornelius, Homan Said (Leistenbruch) und Ersatztorwart Paul Scherz (privat) fährt der FC Schönberg 95 am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) zum Auswärtsspiel gegen den Hagenower SV. Bei Danny Cornelius, der gegen den FC Seenland Warin vor zwei Wochen ausgewechselt werden musste, hat die ärztliche Untersuchung ergeben, dass das Außenband überdehnt ist, meint Trainer Tom Körner. „Ich rechne damit, dass er insgesamt drei bis vier Wochen ausfällt und erst danach mit dem Aufbautraining beginnen kann. Aber das kann man jetzt noch nicht genau sagen“, so Körner weiter.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marino Strauch. „Er hatte eine Erkältung, war Dienstag nicht beim Training. Deshalb müssen wir schauen, ob es bei ihm bis Sonnabend reicht“, sagt der Trainer. Hinzu kommt, dass Tobias Tiedt nicht mehr zum Kader der Grün-Weißen gehört. Er hat die Fußballschuhe laut Körner aus privaten Gründen an den Nagel gehängt.

Angesichts so vieler Spieler, die nicht zur Verfügung stehen, spricht Schönbergs Trainer vor dem Duell gegen den Hagenower SV von ein „paar Baustellen“. Dennoch ist Tom Körner nach der 2:4-Niederlage gegen den SV Pastow in der zweiten Runde des DFB-Landespokals durchaus optimistisch: „Wir fahren dorthin, um drei Punkte zu holen. Das ist unser Anspruch. Wenn ich auf die ersten 30 Minuten gegen Pastow blicke, bin ich frohen Mutes.“

Allerdings, sagt Körner, sei der Gegner für ihn schwer einzuschätzen. „Vor allem nach der 12:0-Pleite beim Bölkower SV" am dritten Spieltag. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison mit 107 Gegentoren sang- und klanglos aus der Verbandsliga abgestiegen sind, stehen nach einem Sieg und zwei Niederlagen nur auf Tabellenplatz zwölf. Schönberg ist Fünfter. „Wir wollen versuchen, auch aus Hagenow etwas mitzunehmen“, gibt sich Sportchef Sven Wittfot optimistisch. „Am besten drei Punkte“, wünscht er sich.

Für den Sportchef läuft die Saison mit der Auftaktniederlage (1:2) gegen den Bölkower SV und den beiden Heimsiegen gegen den PSV Wismar (1:0) und dem FC Seenland Warin (2:0) bislang „wie im Vorfeld“ erwartet. „Wir haben aus drei Spielen sechs Punkte geholt. Das ist völlig ok. Die beiden Heimspiele haben wir dominiert und hätten jeweils deutlicher gewinnen müssen“, beklagt der Sportchef. Bei der 1:2-Auftaktniederlage gegen Bölkow hat Wittfot die Grün-Weißen mit dem aktuellen Tabellenführer auf Augenhöhe gesehen. „Dort werden auch noch andere Teams Probleme bekommen“, ist er sich sicher. „Und im Pokal haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und sind gegen einen höherklassigen Gegner aufgrund individueller Schwächen ausgeschieden“, meint er. Das sei aber kein Beinbruch: „So etwas kann passieren und ist normal, wenn man gegen höherklassige Mannschaften spielt.“ Der bisherige Saisonverlauf zeige aber auch, so Wittfot, „dass es aus sportlicher Sicht richtig war, nicht in die Verbandsliga aufzusteigen.“

Deutlich Luft nach oben sieht Schönbergs Sportchef nach den ersten Saisonspielen noch im Defensivverhalten und in der Chancenverwertung. Besonders positiv ist ihm die Entwicklung junger Spieler wie beispielsweise Max Iserhot aufgefallen.

Region/Mecklenburg Vorpommern FC Schönberg 95 (Herren) Kreis Schwerin-Nordwestmecklenburg

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