04. Oktober 2018 / 21:11 Uhr

FC Schönberg lässt vor eigener Kulisse nichts anbrennen

FC Schönberg lässt vor eigener Kulisse nichts anbrennen

Steffen Oldörp
Schönbergs Neuzugang David Rosinski (am Ball) im Zweikampf mit Lukas Schütt. Rosinski erzielte das 4:0 für den FC Schönberg.
Schönbergs Neuzugang David Rosinski (am Ball) im Zweikampf mit Lukas Schütt. Rosinski erzielte das 4:0 für den FC Schönberg. © Jens Upahl
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Fußball-Landesligist gewinnt gegen die SG Ludwigslust/Grabow mit 4:0. Am Sonnabend reisen die Maurinestädter zum Tabellennachbarn TSV Graal-Müritz.

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Schönberg. Deutlicher Heimsieg für den FC Schönberg. Gegen die SG Ludwigslust-Grabow hat die Mannschaft von Trainer Thomas Manthey am Mittwoch vor 151 Zuschauern im Palmberg-Stadion mit 4:0 gewonnen. „Das war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe“, freute sich Manthey, der nach der 2:3-Niederlage am Sonntag in Parchim eine Reaktion der Mannschaft erwartet hatte. Und weiter: „Die hat sie zum Glück gezeigt.“

Schönberg begann druckvoll und kam vor allem über die Außen Hendrik Schröter und Finn Lukas Burmeister, die drei Tore vorbereitet haben, zu zahlreichen Möglichkeiten. „Darüber freue ich mich sehr, dass das so schnell und gut umgesetzt wurde, da wir das Spiel über die Außen am Montag noch trainiert haben“, sagt Manthey.

Die Gastgeber gingen in der dritten Minute durch Hannes Komoss in Führung. Die SG, die am Sonnabend gegen die SG Dynamo Schwerin noch mit 1:0 gewonnen hatte, blieb blass und hatte wenig entgegenzusetzen. In der 37. Minute traf Finn Lukas Burmeister nach einer Flanke von Hendrik Schröter aus zwölf Metern zur beruhigenden 2:0-Pausenführung.

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Schönberg hatte die Partie auch nach dem Wiederanpfiff unter Kontrolle, drängte die Gäste fast permanent in die eigene Hälfte und kam zu weiteren Torchancen. Eine davon nutzte der seit Wochen gut aufgelegte Marcel Behm in der 67. Minute nach Vorarbeit von Schröter zum 3:0. Behms sechstes Saisontor bedeutete die Vorentscheidung. Für das Stürmerduo Komoss-Behm war es bereits der 13. Treffer in dieser Spielzeit. „Momentan harmonieren sie ganz gut“, lobte Manthey seine Angreifer und ergänzte: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir so viele gute Stürmer haben. Dazu gehört natürlich auch Thomas Aldermann.“ Für den Endstand einer einseitigen Partie sorgte Neuzugang David Rosinski nach schöner Vorarbeit von Finn Lukas Burmeister, der sich über rechts durchsetzte und nach innen passte, wo Rosinski aus sieben Metern einschob. Als Schlüssel für den Erfolg am Mittwoch sieht Thomas Manthey vor allem die Kommunikation untereinander: „Das lief heute deutlich besser.“ Gegen Parchim hatten die Grün-Weißen drei einfache Gegentreffer nach fehlender Abstimmung kassiert.

Nach dem vierten Saisonsieg stehen die Nordwestmecklenburger in der Tabelle zurzeit auf Rang vier – punktgleich mit dem TSV Graal-Müritz, dem nächsten Gegner am Sonnabend. Besonders ärgerlich: Trotz der 4:0-Führung kassierte Thomas Aldermann gegen Ludwigslust-Grabow in der 85. Minute nach einem Gerangel mit Ludwigslusts Marc Thore Schulz die Rote Karte. Der Stürmer wird den Grün-Weißen damit Sonnabend ab 15 Uhr in der schweren Auswärtspartie fehlen. „Das ist sehr bitter, zumal wir einige kranke und verletzte Spieler haben. Ich weiß nicht, ob es eine berechtigte Rote Karte war“, sagte Manthey. Klar ist aber: „So etwas darf einfach nicht passieren, wenn wir so deutlich führen.“ Auch über die drei Gelben Karten ärgerte sich Schönbergs Coach. „Wir müssen lernen, ruhiger zu agieren, die Antwort auf dem Platz geben und nicht so viel mit den Gegenspielern kommunizieren oder den Schiedsrichter kritisieren“, erklärte er. Manthey erwartet in Graal-Müritz ein hart umkämpftes Spiel: „Jeder kann in dieser Liga jeden schlagen. Wir fahren aber selbstbewusst hin und wollen mindestens einen Punkt holen.“

FC Schönberg: Szymura – Schameitke, Iserhot (78. Miltzow), Komoss, Schröter, Aldermann, K. Rosinski (59. Poch), F. Burmeister, Nagel, D. Rosinski, Behm.
Tore: 1:0 Komoss (3.), 2:0 F. Burmeister (37.), 3:0 Behm (67.), 4:0 D. Rosinski (78.).

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