30. April 2018 / 12:36 Uhr

Der FC Springe hat "zehn Hochkaräter" und geht gegen den Koldinger SV unter       

Der FC Springe hat "zehn Hochkaräter" und geht gegen den Koldinger SV unter       

Jens Niggemeyer
Omar Omereit im Zweikampf gegen Springes Philipp Strohecker (rechts).
Omar Omereit im Zweikampf gegen Springes Philipp Strohecker (rechts). © Dennis Michelmann
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Der Koldinger SV konnte den FC Springe deutlich besiegen. Trotzdem war KSV-Spielertrainer Michael Jarzombek nach der Partie alles andere als zufrieden mit seinem Team.

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Michael Jarzombek ist ein Mann deutlicher Worte. Das bewies der Coach des Fußball-Bezirksligisten Koldinger SV auch nach dem 5:0-Heimsieg gegen den FC Springe. „Die erste Hälfte war die schwächste Halbzeit, seitdem ich hier Trainer bin. „Der Gegner war die deutlich bessere Mannschaft und hätte klar führen müssen. Warum wir zur Pause mit 3:0 vorne gelegen haben, kann ich gar nicht so recht erklären.“

FC-Coach Ricardo Diaz Garcia allerdings konnte es: „Das Ergebnis zur Pause tat schon weh, weil meine Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert hat. Aber die Koldinger waren einfach effektiver und haben unsere Fehler eiskalt bestraft.“

Bilder zum Spiel der Bezirksliga 3 zwischen dem Koldinger SV gegen den FC Springe:

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​Koldingen hat den Gegner "schlicht unterschätzt"

Die Hausherren wirkten zunächst nicht so recht bei der Sache. „In meinen Augen war das eine reine Kopfsache: Es fehlte die richtige Einstellung“, monierte Jarzombek. „Wir haben zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren, die Springer achtmal in Serie nicht gewonnen – die Jungs haben den Gegner schlicht unterschätzt.“

​"Der FC hatte zehn Hochkaräter"

Prompt waren die Gäste Chef im Ring. „Wir hatten vier, fünf erstklassige Möglichkeiten, um das Spiel in unsere Richtung zu drehen“, haderte Diaz Garcia mit der schlechten Chancenverwertung seiner Schützlinge. Sein Gegenüber sah es sogar noch krasser: „Der FC hatte zehn Hochkaräter: Viermal hat unser Keeper überragend pariert, zweimal haben wir auf der Linie geklärt, viermal haben sie die Pille zum Glück vorbeigehauen“, zählte Jarzombek auf.

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​Koldingen punktet mit Effektivität

Seine Mannschaft habe keine Zweikämpfe und keine zweiten Bälle gewonnen. „Uns hat gerettet, das wir von unseren fünf Möglichkeiten vor dem Wechsel drei genutzt haben“, freute er sich über die ungewohnte Effektivität seines Teams. Imad Saadun (12.), Martin Pietrucha (25.) und Daniel Ische bestraften die fatale Abschlussschwäche der Gäste gnadenlos.

​"Am Ende geht der Sieg in Ordnung"

„Nach der Pause waren die Springer dann mental und läuferisch tot“, analysierte Jarzombek. Auch der FC-Coach gab zu, dass im zweiten Spielanschnitt nicht mehr viel ging. „Der Halbzeitstand hat den Jungs einen Knacks gegeben“, hatte Diaz Garcia gespürt, dass die Moral seiner Spieler spürbar angeknackst war. Und aufgrund der Ausfälle habe er personell auch nicht mehr adäquat nachlegen können. „Am Ende geht der Sieg dann in Ordnung“, konstatierte er ehrlich. Pietrucha sorgte mit einem Doppelpack für den Endstand (53., 83.).

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