DM4Q7409 Baustelle geschlossen: Worpswedes neuer Torwart Sven Vorburg. © Hans-Henning Hasselberg
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FC Worpswede: Teamgeist steht über allem

Bezirkligist hat wenig Abgänge und möchte den Nicht-Abstieg früher schaffen

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Groß verändert hat sich der Kader des FC Worpswede nicht wirklich. Neben Oleg Zelesov (SV Komet Pennigbüttel) und Ovidiu-Catalin Varga (1. FC Rot-Weiß Achim) verlor Gregor Schoepe nur noch einen weiteren Feldspieler, der dem FCW-Coach aber als Co-Trainer erhalten bleibt. „Florian Neumann wird mich entlasten, sodass wir besser aufgestellt ans Werk gehen können“, freut sich Schoepe, der bis in die Vorbereitung hinein Probleme hatte, seine abgewanderten Torhüter zu ersetzen.

Ruven Voß war bekanntlich zum TSV Dannenberg zurückgekehrt, während Philipp Krol mit seinem Bankdasein in Worpswede extrem unzufrieden war und deshalb gen Osterholz-Scharmbeck zum VSK wechselte. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Baustelle schließen konnten“, so der FCW-Trainer, der mit Tom Bergmann einen jungen Keeper gewinnen konnte, der nach einem Jahr Pause aber noch seine Zeit brauchen wird und zudem von Sven Vorburg profitieren soll. Vorburg spielte unter anderem beim FC St. Pauli II und soll die Lücke schließen, die Voß hinterließ. „Dabei konnte Ruven gar nicht richtig trainieren. Jetzt haben wir zwei Torhüter, die wollen und wo der eine dem anderen mit seiner Erfahrung helfen kann“, so Schoepe, der in seinem 21-Mann-Kader nur noch einen Spieler hat, der kaum zum Training kommen kann: Hendrik Meinhardt verpasste durch seinen Beruf bei der Polizei in Oldenburg fast die gesamte Vorbereitung, wird auch in der Saison nicht immer dabei sein können. Mit den Neuzugängen hat Schoepe indes Glück gehabt: „Es sind fast immer alle dabei, was zur letzten Spielzeit eine deutliche Verbesserung darstellt.“ Niklas Heitmann ist neben den Torhütern der einzige externe Neuzugang und fand den Weg vom 1. FC Osterholz-Scharmbeck aus der U 19-Landesliga zum Weyerberg. Zuvor hatte der in Worpswede lebende Außenspieler bereits für den SV Lilienthal-Falkenberg in der Jugend-Landesliga gespielt und soll nun in der Offensive ähnlich wie Nils Köster und Yannick Staufer für Wirbel sorgen. Köster und Staufer schafften es aus der eigenen Jugend beziehungsweise eigenen dritten Herren in den Bezirksliga-Kader und sollen im Angriff die Stammkräfte Moritz Grotheer und Lukas Rodenburg unter Druck setzen. „Staufer ist von allen derjenige, der am besten weiß, wo das Tor steht“, freut sich Schoepe über die Verstärkung, während der FCW-Coach besonders auf der linken Abwehrseite Bedarf sieht. Marlon Lieder, der diese Position in der vergangenen Saison hervorragend ausfüllte, musste nämlich studienbedingt wegziehen und wird ähnlich wie Marvin Mainz nur als Stand-by-Spieler zum Einsatz kommen. Schoepe: „Die beiden zählen auch nicht zum 21-Mann-Kader und werden nur spielen, wenn sie mal da sind und es passt. Wir sind ansonsten aber auch  gut aufgestellt.“ In seinem zweiten Jahr als Worpswede-Coach will Schoepe vor allem den Teamgeist in den Vordergrund stellen: „Spielerisch brauchen wir sicherlich noch ein paar Wochen, aber die mannschaftliche Geschlossenheit wird ein großer Pluspunkt von uns sein.“ Zudem möchte Schoepe das Team weiterentwickeln und dann sehen, was am Ende herauskommt: „Die Einstellung muss stimmen, dann können wir jeden schlagen.
Region/Bremen Bezirk Lüneburg Bezirksliga Bezirk Lüneburg 3 (Herren) FC Worpswede (Herren)

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