03. Oktober 2018 / 19:29 Uhr

Nur noch zwei Siege: Schafft der 1. FC Wunstorf den Sprung in den DFB-Pokal?

Nur noch zwei Siege: Schafft der 1. FC Wunstorf den Sprung in den DFB-Pokal?

Stephan Hartung
Wunstorfs Trainer Jens Ullmann (Zweiter von links) gibt Anweisungen.
Zwei Siege noch, dann sind wir im DFB-Pokal: Der 1. FC Wunstorf packt den Sprung ins Halbfinale des Niedersachsenpokals. © Christian Hanke
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In der Oberliga läuft es für den 1. FC Wunstorf alles andere als rund. Doch im Niedersachsenpokal der Amateure läuft es prima: Durch das 2:1 gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim steht das Team von Jens Ullmann bereits im Halbfinale.

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Sie sind nach einem Fußballspiel als Sieger vom Platz gegangen. Dieses Gefühl kannten sie schon gar nicht mehr beim 1. FC Wunstorf: Die Mannschaft von Trainer Jens Ullmann - in der Oberliga nach acht Spielen noch immer ohne Erfolgserlebnis - hat den VfV Borussia 06 Hildesheim mit 2:1 (0:1) bezwungen.

Zwar „nur“ im Niedersachsenpokal - aber egal, immerhin mal wieder ein Sieg. Netter Bonus: Der Männer von der Barne haben das Halbfinale des Wettbewerbs erreicht und sind dadurch nur noch zwei Siege vom Erreichen des DFB-Pokals entfernt.

Bilder vom Viertelfinale des Niedersachsenpokals (Amateure) zwischen dem 1. FC Wunstorf und dem VfV Borussia 06 Hildesheim

Wunstorfs Maurice Kirsch (rechts) ist eher am Ball als der Hildesheimer Steffen Suckel. Zur Galerie
Wunstorfs Maurice Kirsch (rechts) ist eher am Ball als der Hildesheimer Steffen Suckel. ©
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In der Partie gegen den Regionalliga-Absteiger sahen die Zuschauer in den ersten 30 Minuten eine ausgeglichene Partie. Die erste große Chance gab es für den FC in der 38. Minute: Die Gäste verloren im eigenen Strafraum den Ball. Plötzlich stand Abit Jusufi frei vor VfV-Keeper Nils Zumbeel - schien aber etwas zu überrascht zu sein. Der Wunstorfer Stürmer lupfte den Ball über das Hildesheimer Tor.

Passivität wird bestraft

Bis zur Pause agierte der FC dann zu passiv - und das wurde prompt bestraft. Die Gäste gingen durch Luis Prior Bautista in Führung, sein Schuss schlug vom Innenpfosten im Tor ein. Aus Wunstorfer Sicht eine bekannte Situation. „Wir schon am vergangenen Sonnabend gegen Gifhorn kam das Gegentor kurz vor der Pause zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt“, konstatierte Wunstorfs Sprecher Andreas Schmitz.

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Anders als in der Liga setzte dieses Tor dem FC aber weniger zu. Er kam mit Schwung aus der Kabine, auch wegen der Einwechslung von Arafate Tcha-Gnaou. „Man hat sofort gemerkt, dass mehr Dampf im Spiel war“, sagte Schmitz. Und dann war auch das Glück zurück: In der 58. Minute erhielten die Gastgeber einen Handelfmeter, den Deniz Aycicek sicher zum Ausgleich verwandelte.

"Die Jungs sind dort hingegangen, wo es wehtut."

Mit dem 1:1 im Rücken gab Ullmanns Team weiter Gas, griff den Gegner sogar mutig während dessen Aufbauspiel an. Folgerichtig fiel das 2:1: Maurice Kirsch störte früh, seine eigene Balleroberung verwertete er zum Siegtor (74.). „Die Jungs sind wieder dort hingegangen, wo es wehtut“, sagte Schmitz.

In der 83. Minute verpasste Pascal Gos die Entscheidung. Sein Schuss aus 20 Metern verfehlte das Hildesheimer Tor knapp. Den dünnen Vorsprung brachte der FC schließlich über die Zeit. Außer Kirsch verdiente sich auch Daniel McGuinness ein Sonderlob. „Er war nach seiner Rückkehr sofort der Chef in der Abwehr, hat hinten alles weggeräumt“, lobte Schmitz.

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