08. Februar 2018 / 12:10 Uhr

Fehleranalyse beim VfL Wolfsburg: „Wir haben es zu wenig erzwungen“

Fehleranalyse beim VfL Wolfsburg: „Wir haben es zu wenig erzwungen“

Redaktion Sportbuzzer
Naldo und Maximilian Arnold im Zweikampf
Naldo und Maximilian Arnold im Zweikampf © dpa
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Ja, wenn der Lattentreffer von Yunus Malli drin gewesen wäre, dann... Aber der VfL Wolfsburg ist raus aus dem DFB-Pokal, verlor 0:1 auf Schalke. Und bei allem „was wäre gewesen, wenn“ – die Niederlage ging in Ordnung. Daran ließ auch Wolfsburgs Maximilian Arnold, gestern Kapitän, keinen Zweifel, sagte: „Wenn wir die Zielstrebigkeit nicht haben, ist es schwer, ein Tor zu schießen.“

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Geglaubt habe man bis zum Schluss, so Arnold, „aber wir waren nicht effizient genug.“ Man habe Probleme gehabt, sich bis ins letzte Spielfelddrittel vorzuspielen. Und: „Wir haben es verpasst, ein Tor zu schießen. Wir haben einen Fehler gemacht, den hat Schalke genutzt.“ So sei es nach der Pause sehr schwer gegen tief stehende Schalker geworden.

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Die Schalker, mit Wolfsburgs Pokalsiegern von 2015, Naldo und Daniel Caligiuri, erstmals seit 2011 wieder im Habfinale, derweil der VfL den Blick auf Wesentliches richten kann – meint Abwehrspieler Robin Knoche: „Es ist kein Trostpflaster, dass wir uns nun auf die Liga konzentrieren können, aber vielleicht ist das Spiel am Sonntag wichtiger als dieses.“ Da geht es zu Keller-Verfolger Bremen.

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Coach Martin Schmidt sprach auch vom Abstiegskampf in der Liga. Mit der ersten Halbzeit der Pokal-Partie auf Schalke war er nicht unzufrieden, ärgerte sich zwar über den Fehler („Da haben wir keinen Druck auf den Ball gekriegt“), sah sein Team aber danach wieder im Spiel. Nach der Pause jedoch „hat der letzte Druck in die Box gefehlt. Wir haben es zu wenig erzwungen, kamen nicht dahin, wo wir ihnen hätten wehtun können.“

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Ex-VfLer Thomas Hitzlsperger war als ARD-Experte enttäuscht vom Ex-Klub, fand: „Ich habe bei Wolfsburg den Willen nicht erkannt.“ Dass Coach Schmidt den Ausfall von Marcel Tisserand als nachteilig empfand („Das kostete einen offensiven Wechsel“) konnte Hitzlsperger nicht nachvollziehen, denn: „Es stand 0:1, da muss man nicht einen Defensiven für einen Defensiven bringen.“ Tisserand schmerzte es im Oberschenkel. Schmidt: „Das sieht nach einer Zerrung aus, er wird sicher die eine oder andere Woche ausfallen.“

Wolfsburgs Vorstellung war unbefriedigend, zahnlos. Sportdirektor Olaf Rebbe war bedient: „Eine Mannschaft hatte den Punch, die andere nicht...“

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