07. September 2018 / 10:27 Uhr

Fehlstart für Lok Potsdam perfekt - Michael Schubert droht lange Pause

Fehlstart für Lok Potsdam perfekt - Michael Schubert droht lange Pause

Mirko Jablonowski
Willi Stieger erzielte beim 4:1-Erfolg seiner SG Bornim gegen den ESV Lok Potsdam einen Doppelpack.
Willi Stieger erzielte beim 4:1-Erfolg seiner SG Bornim gegen den ESV Lok Potsdam einen Doppelpack. © Benjamin Feller
Anzeige

Landesklasse West: Team von Trainer Mike Weißfuß müssen sich der SG Bornim im Derby deutlich geschlagen geben.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

ESV Lok Potsdam – SG Bornim 1:4 (0:2). Tore: 0:1, 0:2 Willi Stieger (8., 33.), 1:2 Tom Möller (56.), 1:3 Enrico Freitag (80.), 1:4 Rabia El-Youssef (90.+4).

Während sich die Landesklasse-West-Fußballer der SG Bornim mit „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“-Rufen selbst für ihren ersten Saisonsieg feierten, trotteten die Kicker des ESV Lok Potsdam am Donnerstagabend mit hängenden Köpfen vom heimischen Sportplatz an der Berliner Straße.  „Für uns war es ein verschenktes Spiel. Der Fehlstart ist für uns jetzt perfekt – es kann nur besser werden“, befand Lok-Trainer Mike Weißfuß nach der  vom Hinrundenende vorgezogenen Flutlichtpartie vor 80 Zuschauern.

„Nach der ersten Halbzeit hätte sich der Gegner auch nicht über ein 3:0 oder 4:0 beschweren dürfen. Unsere Jungs haben sich heute für ihren starken Auftritt endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnt“, freute sich Bornims Coach Janko Müller. Der musste kurzfristig auf den erkrankten Sascha Herbst verzichten, für den Willi Stieger in die Startelf, die mit einem Durchschnittsalter von knapp über 22 Jahren auf dem Platz stand, rutschte.

Die SG Bornim feiert den Derby-Sieg gegen Lok Potsdam

Die Gäste agierten aus einer kompakten Defensive und lauerten auf die Fehler der Lok-Kicker. So sah der Ex-Bornimer Schlussmann Daniel Wolfram beim ersten Treffer von Stieger alles andere als gut aus (8.). Nach 33 Minuten legte Stieger nach und profitierte nach einem langen Einwurf vom schlechten Defensivverhalten der Eisenbahner.

Die kamen nach der Halbzeit mit einer anderen Körpersprache und drei neuen Spielern auf den Rasen. Ein Traumtor von Tom Möller, der das Leder aus rund 25 Metern sehenswert in den Winkel setzte, besorgte den Anschluss (56.). „Wir hatten nach der Pause 20 gute Minuten, in der Schlussphase dann aber auch körperliche Probleme. Da hat sich unsere katastrophale Vorbereitung bemerkbar gemacht“, so Weißfuß.

Sein Team musste in der Schlussphase neben den Toren von Enrico Freitag (80.) und Rabia El-Youssef (90.+4) auch noch den Ausfall von Michael Schubert verkraften, der mit einer schweren Knieverletzung länger auszufallen droht. Für ihn ging es nach einem Pressschlag mit Felix von Manowsky nicht weiter.

ESV Lok Potsdam: Wolfram – Gustiuc (46. Möller), Krause, Brauner (46. Schubert), Kahl – Ufer, Elsner – Mantei (46. Kanitz), Heinrich, Cersovsky – Blei.

SG Bornim: Jung – Krause, Gropius (82. Philipp), von Manowsky, Herberg – Freitag, Berck – Klingbeil (67. Mayer), Tobias – Friedrich (64. El-Youssef), Stieger.

In Bildern: Die Top-Elf des 2. Spieltages in der Landesklasse West.


Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt