Wolfsburgs Maximilian Arnold (links) tröstet Felix Uduokhai nach dem 4:1. Wolfsburgs Maximilian Arnold (links) tröstet Felix Uduokhai nach dem 4:1. © dpa
Wolfsburgs Maximilian Arnold (links) tröstet Felix Uduokhai nach dem 4:1.

Felix Uduokhai froh über Trost aus dem Team: "Möchte mich entschuldigen"

Ausgerechnet der unglücklichste VfLer hatte als erster die Sprache wiedergefunden. Nach dem 1:4 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bei RB Leipzig stellte sich Felix Uduokhai vor allen anderen den Fragen der Journalisten.

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Felix Uduokhai hatte beim zweiten und vor allem beim dritten Gegentreffer bei der 1:4-Niederlage gegen RB Leipzig schwer gepatzt und musste nach dem Abpfiff von Trainern und Mitspielern getröstet werden. "Ich fand's schön, wie ich von der Mannschaft direkt aufgebaut wurde, das nehme ich mit", so der Verteidiger. Und: "Tore passieren durch Fehler, das ist so im Fußball - aber ich möchte mich bei der Mannschaft entschuldigen." Man könne "heute und vielleicht morgen noch sauer, wütend und enttäuscht sein - aber dann geht es weiter".

Die Spieler des VfL Wolfsburg gegen RB Leipzig in der Einzelkritik:

​"Haben uns die Dinger quasi selbst reingeschossen"

Für Uduokhai, Shootingstar der Hinrunde, war es in Leipzig erst der fünfte Rückrunden-Einsatz, Knieprobleme und eine Gelb-Rot-Sperre hatten ihn zwischendurch ausgebremst. "Ich will keine Ausreden suchen wie Spielpraxis oder so", sagte er, es sei einfach "wahnsinnig schade, dass wir uns durch individuelle Fehler die Dinger quasi selbst reingeschossen haben." Begonnen hatte Uduokhai in Leipzig links in der Abwehr-Dreierkette, zur Pause gab es die Umstellung auf Viererkette, Robin Knoche musste raus, die ebenfalls alles andere als sicheren Jeffrey Bruma und Uduokhai blieben drin. Trainer Bruno Labbadia begründete es so: "Die Leipziger Spitzen sind schnell. Deswegen mussten wir sehen, dass das funktioniert." Es sei klar gewesen, dass das höhere VfL-Risiko zu Räumen für Leipzig führt. Anders gesagt: Labbadia "opferte" mit Knoche seinen langsamsten Abwehrmann und ließ darum den verunsicherten Uduokhai im Spiel.

Das sind die Bilder zum Spiel RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg:

Dass fast alle nach dem Abpfiff zu Uduokhai gingen, war für Labbadia ein Zeichen für ein ordentliches Mannschaftsgefüge und "sehr, sehr wichtig", denn "Felix ist ein junger Mensch, der solche Fehler ja nicht absichtlich macht." Torwart Koen Casteels stellte darum klar: "Wir verlieren und gewinnen als Team."

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