14. September 2018 / 16:34 Uhr

Mick Schumacher bei Ferrari? Teamchef Arrivabene stellt Cockpit in Aussicht

Mick Schumacher bei Ferrari? Teamchef Arrivabene stellt Cockpit in Aussicht

Redaktion Sportbuzzer
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Mick Schumacher (li.) kann wenn es nach Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene (r.) geht, jederzeit für die Scuderia fahren.
Mick Schumacher (li.) kann wenn es nach Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene (r.) geht, jederzeit für die Scuderia fahren. © Getty/Montage
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Noch ist Michael Schumachers Sohn Mick in der unterklassigen Formel 3 erfolgreich. Schon bald könnte er jedoch in die Fußstapfen seines Vaters treten: Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene stellt ihm für die Zukunft nämlich einen Platz im Ferrari Cockpit in Aussicht.

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Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hält für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher langfristig die Tür auf. "Wie kannst du in Maranello zu einem solchen Namen nein sagen?", sagte der 61-Jährige am Freitag in Singapur über Mick Schumacher. Der 19-Jährige sorgt derzeit in der Formel 3 für Furore und hat gute Chancen auf den Gesamtsieg. Er könnte bis 2020 die Punkte für die notwendige Superlizenz haben, um in der Formel 1 an den Start zu gehen.

Arrivabene warnte allerdings vor überzogenen Erwartungen an den Sohn der Ferrari-Ikone Michael Schumacher. "Das Wichtigste ist, ihn sich entwickeln zu lassen, ohne Druck auszuüben", meinte der Italiener. Mit einem solchen Namen, der Ferrari-Geschichte geschrieben habe, sei "die Tür in Maranello aber immer offen". Das sei aber "eine Entscheidung der Schumacher-Familie", meinte er. Mick Schumacher war zuletzt vor zwei Wochen beim Großen Preis von Italien in Monza Gast des Ferrari-Teams.

Mick Schumacher fährt Runden im DTM-Mercedes auf dem Nürburgring.

In Charles Leclerc vom Schweizer Privatteam Sauber hat Arrivabene für 2019 gerade erst ein junges Talent aus der eigenen Juniorschmiede als Teamkollege von Sebastian Vettel verpflichtet. Der 20 Jahre alte Monegasse ersetzt den 18 Jahre älteren Kimi Räikkönen, der zu Sauber geht. "Wenn du solche Entscheidungen triffst, dann musst du langfristig planen, also über 2019 hinaus", begründete Arrivabene den Tausch. "Es ist ein Zeichen der Zeit, dass der Grand-Prix-Sport vermehrt auf junge Piloten setzt."

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