24. Januar 2018 / 15:01 Uhr

FIFA 18, PUBG: Amateur-Klub 1.FC Germania gründet eSports-Sparte

FIFA 18, PUBG: Amateur-Klub 1.FC Germania gründet eSports-Sparte

André Batistic
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Erfolgreich auf dem Platz sind die Spieler des 1. FC Germania-Egestorf Langreder, wie sie beim SPORTBUZZER-Masters gezeigt haben, doch sind sie auch gut an der Konsole? Der Klub hat nun eine eSports-Sparte gegründet.
Erfolgreich auf dem Platz sind die Spieler des 1. FC Germania-Egestorf Langreder, wie sie beim SPORTBUZZER-Masters gezeigt haben, doch sind sie auch gut an der Konsole? Der Klub hat nun eine eSports-Sparte gegründet. © Michelmann/Montage
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Es ist der absolute Trend: eSports erobert nun auch die Amateurvereine in Deutschland. Der 1. FC Germania Egestorf-Langreder prescht vor und gründet nun eine eigene Abteilung für den virtuellen Sport. Die Sparte soll noch weiter ausgebaut werden.

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Die großen Fußball-Mannschaften aus der Bundesliga machen es vor: Bereits seit einigen Jahren verfügt der FC Schalke 04 über eine große eSports-Abteilung. RB Leipzig, der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen sind ebenfalls erfolgreich im virtuellen Geschäft unterwegs. Sogar der altehrwürdige Hamburger SV will in Kooperation mit Schulen, wo Trainings ermöglicht werden sollen, eine eigene eSports-Sparte gründen. Und jetzt greifen noch die Amateurvereine an!

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Aus dem Raum Hannover hat der Regionalligist 1. FC Germania Egestorf-Langreder das Potenzial des virtuellen Sports erkannt. Den Segen des Präsidenten Ralf Dismer haben sie: "Durch unsere jungen Spieler haben wir viele, die gerne zocken. Die Idee kam spontan aus dem Spielerkreis. eSports passt zu uns", sagt Dismer. Offizielle Mitglieder hat die erst Mitte Januar gegründete Sparte noch nicht. Anfragen gebe es laut Fabian Miszczyk, dem Leiter der Sparte, aber schon viele. Interessierte können sich unter esports@1fcgel.de bewerben.

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eSports für Amateurteams im Trend

Gespielt werde zurzeit nur FIFA 18 - wo bereits eine Germania-Mannschaft beim FIFA-Turnier des SPORTBUZZER Masters teilgenommen hat - und Playerunknown's Battlegrounds - ein Taktik-Shooter. "Auf lange Sicht wollen wir noch andere Spiele unserem Portfolio hinzufügen", sagt Miszczyk. Es bestehe bereits Kontakt zu einem Profi des Spiels Rocket League, ein Hybrid aus Renn- und Fußballspiel. Auch an Turnieren nimmt Germania bereits teil: Beim Qualifikationsturnier zum Intel Extreme Masters 2018 hat das Team um Miszczyk bereits die zweite Qualifikationsrunde erreicht - und trifft nun auf echte eSport-Größen.

Amateurteams im eSports? Für Martin Müller, Vizepräsident des eSport-Bund Deutschlands, ein klarer Trend. Der gemeinnützige Interessensverband will die Anerkennung des eSport in Deutschland erreichen. "In der nächsten Zeit werden wir wohl etliche weitere Vereine sehen, die Aktivitäten im eSport entfalten. Zudem sind einige Sportverbände dabei sich mit dem Thema zu beschäftigen und für ihre Vereine nutzbar zu machen", sagt Müller. Ein Hemmschuh für mehr Amateurteams im virtuellen Sport sei allerdings die fehlende Gemeinnützigkeit von Aktivitäten im eSport. "Sollte dieser Punkt sich in diesem Jahr lösen lassen, werden wir wohl eine deutliche Ausweitung von eSport in Amateurvereinen sehen", so der Vizepräsident.

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