16. November 2018 / 18:18 Uhr

Bericht: Infantino hintergeht FIFA wegen Milliarden-Deal - alle Rechte bald weg?

Bericht: Infantino hintergeht FIFA wegen Milliarden-Deal - alle Rechte bald weg?

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
FIFA-Präsident Gianni Infantino soll im Geheimen den kompletten Ausverkauf des Weltverbands FIFA planen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino soll im Geheimen den kompletten Ausverkauf des Weltverbands FIFA planen. © dpa
Anzeige

Das wäre ein Mega-Skandal. Wie WDR und SZ berichten, plant Gianni Infantino nicht nur zwei neue Klub-Wettbewerbe, sondern den kompletten Ausverkauf der FIFA an saudi-arabische Investoren. Die FIFA wäre dann nur noch eine Hülle.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Bei dem von FIFA-Präsident Gianni Infantino anvisierten 25-Milliarden-Deal geht es nach Medienberichten nicht nur um die Einführung einer neuen Klub-WM und einer globalen Nations League. Offenbar plant Infantino den Ausverkauf der FIFA: Wie die Süddeutsche Zeitung und der WDR berichten, soll das Paket auch zahlreiche Rechteverkäufe beinhalten. So ist sogar von Rechten an zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften die Rede. Damit hätte das Finanzkonsortium, dessen Namen Infantino bei seinem Vorstoß im März 2018 nicht nennen wollte, erheblichen Einfluss auf den Weltfußball.

Vergessene und One-Hit-Wonder - 50 ehemalige deutsche Nationalspieler und was aus ihnen wurde

Patrick Owomoyela, Benjamin Lauth, David Odonkor und Manuel Friedrich spielten für die deutsche Nationalmannschaft. Wir zeigen, was sie heute machen. Klickt euch durch! Zur Galerie
Patrick Owomoyela, Benjamin Lauth, David Odonkor und Manuel Friedrich spielten für die deutsche Nationalmannschaft. Wir zeigen, was sie heute machen. Klickt euch durch! ©
Anzeige

Infantino plant den Ausverkauf: Wer sind die ominösen FIFA-Käufer?

Hinter den ominösen neuen FIFA-Partnern, Investmentberater "SB Investment Advisers Limited" (SBIA) und der Londoner Investmentfirma "Centricus Partners LP", soll der Wüstenstaat Saudi-Arabien stecken. SBIA gilt als hundertprozentige Tochter des Technikkonzerns SoftBank aus Japan, das Konsortium soll laut Recherchen enge Verbindungen mit den Saudis unterhalten. Centricus ist ebenfalls eng mit Anlegern aus Saudi-Arabien verbandelt - und mit SoftBank.

Mehr zu Gianni Infantino

Laut SZ und WDR beinhalte das Paket fast alles, was die FIFA zu bieten hat: Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Satelliten- und Netzübertragungen, Merchandising und Spielrechte, jede Produktion in High Definition und 3-D-Format, Computerspiele, alles „Virtuelle und jedes andere Format, das noch weltweit entwickelt wird“.

Bei dem geplanten Deal geht es um fast alle FIFA-Rechte

Offenbar stecken auch geopolitische Interessen hinter der von Saudi-Arabien betriebenen Offerte. Denn: Übt der Wüstenstaat einen großen Einfluss auf den Fußball-Weltverband aus, dann könnten wichtige Entscheidungen der zu einer Hülle verkommenen FIFA unter Mitwirkung der Saudis zustande kommen - etwa, wo in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

Die FIFA teilte der SZ und dem WDR mit, dass es sich um ein veraltetes Dokument handelt, eines von Hunderten beim Weltverband im Umlauf befindlichen Schriftstücken.Infantino wollte im Frühjahr den Deal im FIFA-Council durchdrücken. Aufgrund großer Skepsis der europäischen Funktionäre um DFB-Chef Reinhard Grindel wurde eine Entscheidung zunächst vertagt und beim Council-Meeting im Oktober in Kigali eine Task Force gegründet.

Hier abstimmen: Was hältst du von den angeblichen Plänen? Muss Infantino zurücktreten?

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt