Steht zusammen mit Cristiano Ronaldo im Finale auf der ganz großen Bühne: Raphäel Guerreiro. © Christian Charisius

Finale in zweiter Heimat Frankreich: BVB-Neuzugang Guerreiro

Für Raphaël Guerreiro geht es am Sonntag im Pariser Stade de France nicht nur um den ersten großen Titel seiner Karriere. Das EM-Endspiel gegen Gastgeber Frankreich ist für den Neuzugang von Borussia Dortmund auch aus anderen Gründen ein besonderes Spiel.

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Gegner für ihn und Portugals Fußball-Nationalmannschaft ist dann Frankreich - Guerreiros zweite Heimat und sein Geburtsland.

Der 22 Jahre alte Außenverteidiger hat eine französische Mutter und einen portugiesischen Vater, wurde bei Paris geboren und wuchs in Frankreich auf. Im Alter von 19 Jahren entschied sich der zwölf Millionen Euro teure BVB-Neuzugang, für das Land seines Vaters zu spielen. "Schon als ich klein war, habe ich immer mit den Portugiesen mitgefiebert und nicht so sehr mit den Franzosen. Ich habe Portugal in meinem Herzen", sagte er der Sportzeitung "L'Equipe".

Und Guerreiro ist nicht der einzige Profi mit französischen Wurzeln in Portugals Nationalteam. Auch Mittelfeldspieler Adrien Silva und Torwart Anthony Lopes haben jeweils eine französische Mutter und einen portugiesischen Vater und entschieden sich für die Selecção. Etwa 1,2 Millionen Portugiesen leben in Frankreich und unterstützten ihr Team während des Turniers. Das Endspiel im Pariser Stade de France am Sonntag ist daher nicht nur für Guerreiro etwas Besonderes.

dpa

Region/National

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