03. Februar 2019 / 17:23 Uhr

Finnbogason lässt Augsburg jubeln: Klarer Sieg gegen Mainz im ersten Lehmann-Spiel

Finnbogason lässt Augsburg jubeln: Klarer Sieg gegen Mainz im ersten Lehmann-Spiel

Redaktion Sportbuzzer
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Läuft beim FC Augsburg: Alfred Finnbogason (l.) schoss gegen Mainz alle Tore – sehr zur Freude des neuen Co-Trainers Jens Lehmann.
Läuft beim FC Augsburg: Alfred Finnbogason (l.) schoss gegen Mainz alle Tore – sehr zur Freude des neuen Co-Trainers Jens Lehmann. © imago/kolbert-press
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Zwei Elfmeter, ein Konter-Tor: Im ersten Spiel mit Co-Trainer Jens Lehmann zeigt der krisengeschüttelte FC Augsburg eine tadellose Leistung und belohnt sich nach einem Dreierpack von Torjäger Alfred Finnbogason mit drei Punkten.

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Der FC Augsburg kann es noch! Im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 gelang den Schwaben ein echter Befreiungsschlag. Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum bezwang die Gäste dank eines Dreierpacks von Torjäger Alfred Finnbogason mit 3:0 (2:0). Die ersten beiden Tore fielen per Handelfmeter, der dritte Treffer nach einem gut ausgespielten Konter, den der Isländer perfekt abschloss. Durch den Sieg setzte sich der FCA vom Tabellenkeller ab, steht nun vier Punkte vor dem Relegations- und sogar sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsrang. Den harmlosen Mainzern gelang kein einziger Schuss auf das Augsburger Tor.

Auch Jens Lehmann kann sich freuen. Der neue Co-Trainer der Augsburger startet bei seinem neuen Verein mit einem Erfolgserlebnis. Der ehemalige Nationaltorwart war in der vergangenen Woche, die wohl zu den turbulentesten der jüngeren Augsburger Vereinsgeschichte gehörte, als Assistent für Chefcoach Manuel Baum verpflichtet worden. Der Trainer stand nach zuletzt zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg massiv unter Druck – besonders, nachdem Abwehrchef Martin Hinteregger ihn öffentlich kritisiert hatte. Hinteregger bekam die Quittung, wurde nach seinen Aussagen suspendiert, mit einer Rekord-Geldstrafe belegt und zu Eintracht Frankfurt abgeschoben.

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„Es ist Wahnsinn, dass man nach so einer Woche so eine Leistung sieht", sagte Baum bei Sky. „Das zeigt, dass wir in Augsburg zusammenhalten. Ich denke, es ist wichtig, dass man mit der Mannschaft mitfiebert und positiv ist." Der 39-Jährige lobte Angreifer Alfred Finnbogason, der schon seinen vierten Dreierpack seiner Karriere feiern konnte. In dieser Saison schoss er schon im September gegen Freiburg drei Tore. Baum: „Ich habe ihn gefragt, ob er überhaupt noch Platz hat in seinem Wohnzimmer ..." Für Augsburg war es erst der vierte Saisonsieg.

FCA-Profis zeigen sich unbeeindruckt von der Krise

Gegen Mainz zeigten sich die Augsburger auffallend unbeeindruckt. Baum hatte Rani Khedira als Hinteregger-Ersatz in die Innenverteidigung berufen. Der Bruder von Weltmeister Sami Khedira wurde allerdings kaum gefordert – zu dominant war die Leistung des FCA, der schon in der achten Minute in Führung ging. Nach einem Handspiel des Mainzers Brosinski verwandelte Finnbogason den fälligen Handelfmeter. Es sollte nicht der letzte sein: Nach einer ähnlichen Szene in der 33. Minute hieß es nach Videobeweis erneut Handspiel. Auch diesmal war der Isländer zur Stelle, verwandelte seinen achten Elfmeter im achten Versuch – eine Traumquote.

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Finnbogason krönte seine starke Leistung in der 54. Minute nach einem perfekt ausgespielten Konter der Gastgeber, die total befreit aufspielten. Gregoritsch trug den Ball weit in die Mainzer Hälfte, Moravek passte auf Finnbogason, der zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag auch diese Einladung annahm.

Mainz zeigt über 90 Minuten viel zu wenig

Von den Mainzern, die mit einem Sieg in Richtung Europacup hätten schielen können, kam über die gesamten 90 Minuten viel zu wenig. Die einzige gute Chance hatte Alexandru Maxim – allerdings erst in der 89. Minute. Für den Traum von Europa war das viel zu wenig.

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