27. August 2018 / 09:21 Uhr

Fischtown Pinguins Bremerhaven triumphieren in Dresden

Fischtown Pinguins Bremerhaven triumphieren in Dresden

DNN
Twitter-Profil
Eislöwe Alexander Höller (l.) im Duell mit Rylan Schwartz vom späteren Turniersieger aus Bremerhaven. 
Eislöwe Alexander Höller (l.) im Duell mit Rylan Schwartz vom späteren Turniersieger aus Bremerhaven.  © Steffen Manig
Anzeige

Dresdner Eislöwen bei eigenem Turnier erwartungsgemäß nur Vierter

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben beim hauseigenen Vorbereitungs-Cup den vierten und damit letzten Platz belegt. Gegen die durchweg hochkarätige Konkurrenz war das auch kaum anders zu erwarten. So mussten sich die Schützlinge von Trainer Jochen Molling im ersten Spiel am Sonnabend dem DEL-Team der Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 2:5 (0:0, 1:2, 1:3) geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei kassierten die Elbestädter gestern gegen die Krefeld Pinguine eine deutliche 1:10-Niederlage. Den Turniersieg sicherten sich am Abend die vom ehemaligen Dresdner Trainer betreuten Pinguine mit einem 5:1-Erfolg gegen den ungarischen Erstligisten Fehervar AV 19 SC, der am Tag zuvor gegen Krefeld mit 4:3 nach Penaltyschießen die Oberhand behalten hatte.

Vor 1300 Zuschauern boten die Dresdner gegen die Nordlichter aus Bremerhaven eine herzerfrischende Partie, die Lust auf mehr macht. Gleich zu Beginn überstanden die Gastgeber die Startoffensive der Pinguine mit einer guten Defensivleistung und einem stark aufgelegten Marco Eisenhut im Kasten. Nach den ersten zehn Minuten kamen die Molling-Schützlinge dann immer besser zurecht und auch zu einigen Chancen, die sie aber nicht verwerten konnten. Den ersten Treffer erzielte Christopher Rumble (27.) für Bremerhaven. Nachdem Jan Urbas (34.) auf 2:0 erhöht hatte, gelang Dresdens Neuzugang Jordan Knackstedt mit einem schönen Lupfer in Überzahl der 1:2-Anschlusstreffer. Dass Thomas Popiesch mit seiner Mannschaft diese Partie unbedingt gewinnen wollte, machte der Erstligist gleich zu Beginn des Schlussdrittels klar. So bauten Dominik Uher (42.) und Justin Feser (46.) jeweils in Überzahl die Führung auf 4:1 aus, stellten damit die Weichen auf Sieg. Harrison Reed verkürzte im Powerplay auf 2:4 (49.), den Schlusspunkt aber setzten die Pinguine mit einem Überzahltreffer von Alexander Friesen (52.).

DURCHKLICKEN: Die Fotos von einem Testspiel der Eislöwen gegen Bremerhaven (2:5)

Zur Galerie
Anzeige

Eislöwen-Coach Jochen Molling meinte: „Man hat gesehen, dass Bremerhaven das Spiel absolut ernst genommen und mit Vollgas bis zum Schluss gespielt hat. Sie haben uns vor allem in der Defensive gefordert, aber wir haben zum Teil gut mitgehalten, dazu eine sehr gute Torhüterleistung und zwei schöne Überzahltore gesehen. Auch mit dem Einsatz der jungen Spieler bin ich zufrieden. Viele von ihnen haben noch nie gegen solche Gegner gespielt. Natürlich müssen sie noch ein paar Sachen lernen.“

Nach der Niederlage am Sonntag gegen Krefeld befand Steven Rupprich, der in der 10. Minute den Ehrentreffer für die Blau-Weißen im Powerplay erzielte: „Ständige Defensivarbeit ist sicher nicht der Teil des Eishockeys, der besonders viel Spaß macht. Dennoch waren es für uns zwei gute Tests, die uns zum richtigen Zeitpunkt die Schwächen aufgezeigt haben. Aber wir haben gesehen, dass unser Powerplay schon ganz gut funktioniert ebenso wie die Kommunikation untereinander.“ Dass eine solche klare Niederlage nicht schön sei, bestätigte Molling, erklärte aber: „Krefeld war einfach besser und bei uns hat man gemerkt, dass die Jungs nach der kurzen Regenerationszeit doch etwas müde waren.“

Astrid Hofmann

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt