06. Januar 2018 / 18:18 Uhr

Fix! Liverpool-Star Coutinho wechselt zum FC Barcelona – für 160 Millionen Euro

Fix! Liverpool-Star Coutinho wechselt zum FC Barcelona – für 160 Millionen Euro

Sönke Gorgos
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Jürgen Klopp und sein bisheriger Topstar Coutinho.
Jürgen Klopp muss seinen Leistungsträger Coutinho ziehen lassen. © imago
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Der nächste Hammer-Transfer erschüttert Fußball-Europa. Jürgen Klopp muss seinen Spielmacher ziehen lassen – der zum zweitteuersten Spieler der Geschichte wird.

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Der nächste Megatransfer ist fix! Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wechselt Liverpool-Star Philippe Coutinho nun doch zum FC Barcelona. Der Brasilianer kostet die Katalanen umgerechnet 160 Millionen Euro Ablöse. Der FC Barcelona bestätigte den Transfer am Samstagabend. Coutinho wird eine Ausstiegsklausel in Höhe von 400 Millionen Euro haben und unterschreibt einen Vertrag bis 2023.

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Damit wird der 25-jährige Spielgestalter der zweitteuerste Spieler der Fußball-Geschichte – getoppt nur von Landsmann Neymar, der Barcelona im vergangenen Sommer für 222 Millionen Euro zu PSG verlassen und damit eine neue Bestmarke aufgestellt hatte. Barça hatte seit mehreren Monaten immer wieder an Coutinho gebaggert – nicht selten mit unlauteren Mitteln. Der Brasilianer hatte keinen Hehl daraus gemacht, Liverpool unbedingt verlassen zu wollen. Nun bekommt Coutinho seinen Willen. Liverpool macht ordentlich Profit. Vor fünf Jahren war der Spieler für 13 Millionen Euro von Inter Mailand gekommen.

Coutinho war Kopf der „Fab Four“

Für den Klub von Trainer Jürgen Klopp ist der Verlust seines Spielgestalters ein heftiger Nackenschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze. Auch wenn mit Sadio Mané und vor allem Mohamed Salah oftmals andere im Vordergrund standen, war es vor allem Coutinho, der für den jüngsten Aufschwung der Engländer verantwortlich war. Mit insgesamt zwölf Toren und neun Vorlagen in 20 Spielen war der Mann aus Rio de Janeiro wichtiger als jeder andere für die Statik des Liverpool-Spiels. Er war der Kopf der „Fab Four“, wie Coutinho, Mané, Salah und Roberto Firmino in Anlehnung an die Beatles genannt wurden.

Im vergangenen Sommer, als die Katalanen neben Ousmane Dembélé (der für 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund kam) auch Coutinho verpflichten wollten, war es zum handfesten Transferstreit zwischen Liverpool und Barcelona gekommen. Was war passiert?

Heftiger Streit zwischen Klopp und Barça

Angeblich habe der FC Barcelona im Sommer knapp zwei Stunden vor Transferschluss nochmals in Liverpool angerufen und die Antwort bekommen, dass man ab 200 Millionen Euro verhandeln würde. Unklar ist, wer tatsächlich mit wem telefonierte. „Wir bedanken uns bei dem Spieler“, betonte Barças Sportdirektor Albert Soler in Richtung Coutinho, „er wollte zu uns, aber die Summen waren nicht verhandelbar", ergänzte Soler. Auch beim Transfer von Dembélé hatte es heftige Kritik an Barcelonas dubiosen Methoden gegeben.

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Liverpool, wo Klopp seit 2015 Manager ist, reagierte im September mit aller Vehemenz. Die Aussagen Solers seien „absolut falsch“, erklärte der Verein. Im Klartext: Soler hat gelogen. Klopp hatte persönlich mit einem Machtwort insistiert, dass Coutinho in Anfield zu bleiben habe. „Ich verstehe, dass Coutinho so hoch gehandelt wird, aber sie können sich ihre Energie gleich sparen“, erklärte der frühere BVB-Coach. Der Brasilianer hatte erst vor einem Jahr seinen Vertrag bis 2022 verlängert.

Wie Liverpool nun auf den Abgang reagiert, ist unklar. Rund 85 Millionen Euro hatten die Engländer für Southamptons Innenverteidiger Virgil van Dijk hingeblättert, um die Abwehr zu stärken. Nun aber muss die Offensive wiederhergestellt werden. Ohne Coutinho ging am Freitagabend gegen Everton wenig, nur mit Glück gewannen die „Reds“ mit 2:1. Ein Kandidat: Manuel Lanzini von West Ham. Der 24-jährige Argentinier hat aber bei Weitem nicht die Klasse Coutinhos.

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