06. August 2018 / 20:05 Uhr

Fliegaufs Rechenspiele: Darum brauchen die Grizzlys Wolfsburg noch zwei Keeper!

Fliegaufs Rechenspiele: Darum brauchen die Grizzlys Wolfsburg noch zwei Keeper!

Jürgen Braun
Lange Pause: Felix Brückmann, Eishockey-Torwart der Grizzlys Wolfsburg.
Sein Pech reißt eine Riesenlücke: Felix Brückmann fällt den Grizzlys lange aus. Die brauchen nun zwei neue Keeper. © Roland Hermstein
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Er verliert nicht den Kopf, dafür kennt er das Geschäft zu gut, dafür hat er schon viel zu viel erlebt. Und Charly Fliegauf wird auch dieses Problem lösen, davon kann man ausgehen. Dennoch: Der Ausfall von Nationalkeeper Felix Brückmann macht dem Manager von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg schwer zu schaffen. Menschlich – und weil der Ausfall im Kader gleich mehrere Baustellen öffnet, die geschlossen und finanziert werden müssen.

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Brückmann muss sich an beiden Hüften operieren lassen, wird die Saison ausfallen. Das war ein Tiefschlag für Stab und Team, weil jeder weiß, wie schlimm das einen Profi mitnimmt.

Für die Planung bedeutet das, dass Fliegauf wahrscheinlich zwei neue Keeper besorgen muss. Einer könnte Niko Stark sein, der den Grizzlys seit Montag im Training aushilft. Doch der Reihe nach.

Nur mit einem starken Keeper geht es nicht, zu Jerry Kuhn muss ein zweiter tragfähiger Torwart her. Geeignete Kandidaten gibt es nur mit Import-Lizenz, davon geht Fliegauf im Moment aus. Kommt ein Spieler mit Import-Lizenz, würde der, sofern Kuhn nicht verletzt oder völlig außer Form ist, auf der Tribüne Platz nehmen. Denn steht der Import-Keeper auf dem Spielberichtsbogen, müsste einer der anderen neun Imports, die als Leistungsträger im Feld spielen, weichen (sofern nicht mindestens einer verletzt ist). Denn nur neun Imports dürfen gleichzeitig auf dem Spielberichtsbogen auftauchen.

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Kuhn im Kasten, der Import-Torwart auf der Tribüne – damit müsste aber noch ein Keeper auf die Ersatzbank, falls Kuhn mal eine Partie nicht zu Ende bringen kann. Im darauffolgenden Spiel würde bei längerfristigem Kuhn-Ausfall der Import-Goalie einspringen.

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Dafür ist Mirko Davi (18) nicht vorgesehen. Er bestreitet seine erste Vorbereitung mit den Grizzlys. Der Plan ist, dass er Praxis bei einem Kooperationspartner sammelt.

Für Fliegauf heißt das: Er braucht auch noch einen deutschen Back-Up-Goalie. Der könnte mit den Grizzlys trainieren, säße auf der Bank, wenn Kuhn spielt oder mal verletzt sein sollte. Fliegauf: „Es sind viele Dinge zu bedenken, wir bemühen uns um eine optimale Lösung. Ich werde auch abklopfen, was Niko Stark vorhat.“ Vergangene Saison war der 23-Jährige dritter Keeper der Grizzlys und kam für Drittligist Rostock zum Einsatz, ist vereinslos.

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