07. März 2018 / 10:14 Uhr

Im Formtief: Wie viele Dembélé-Millionen verliert der BVB?

Im Formtief: Wie viele Dembélé-Millionen verliert der BVB?

Dennis Ebbecke
Ousmane Dembélé kommt über die Rolle des Bankdrückers beim FC Barcelona aktuell nicht hinaus. Diese Tatsache ärgert nicht nur den Spieler selbst, sondern auch dessen Ex-Klub Borussia Dortmund.
Ousmane Dembélé kommt über die Rolle des Bankdrückers beim FC Barcelona aktuell nicht hinaus. Diese Tatsache ärgert nicht nur den Spieler selbst, sondern auch dessen Ex-Klub Borussia Dortmund. © David S. Bustamante/Soccrates/Getty Images
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Seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona geht bei Ousmane Dembélé kaum noch etwas zusammen. Und genau dieses Problem kostet auch dem BVB eine Menge Geld.

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Wochenlang begleitete uns das Hickhack um den Transfer von Ousmane Dembélé, ehe er Ende August für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte. Von diesem Deal erhofften sich alle Beteiligten eine Menge: der Spieler selbst, dessen neuer Verein, aber auch dessen Ex-Klub Borussia Dortmund. Letzteres mag zunächst überraschend klingen, doch bei genauerem Hinsehen wird deutlich, warum der BVB einen starken Barça-Spieler Dembélé gut gebrauchen könnte.

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Der Grund sind laut eines Spiegel-Berichtes, der sich auf eine Analyse von football-Leaks bezieht, vertraglich vereinbarte und leistungsabhängige Nachzahlungen. So könnten nachträglich etwa 40 Millionen Euro in die Kasse der Schwarz-Gelben gespült werden. Voraussetzung für einen weiteren Geldregen wären jedoch Bedingungen - eine davon kann nur Dembélé selbst erfüllen. Für je 25 Pflichtspiele (bis zum 100. Einsatz) stünden dem BVB fünf Millionen Euro zu. Insgesamt wären bis zu 20 Millionen Euro drin.

Zu wenige Dembélé-Spiele = keine Kohle für den BVB. Fast!

Jetzt kommt das große Aber: Ousmane Dembélé verpasste bereits 27 Pflichtspiele aufgrund eines Muskelrisses im Oberschenkel. Nur zehnmal lief der Franzose 2017/18 bisher auf, nur einmal über die volle Distanz. Zwar gelangen dem Offensivspieler drei Assists, doch ein Tor im Trikot der Katalanen gab es von Dembélé bisher noch nicht zu bestaunen. Immerhin verdient Borussia Dortmund auch an den Champions-League-Teilnahmen des FC Barcelona in den kommenden zwei Jahren (10 Millionen Euro). Sollte in dieser Zeit sogar ein CL-Titel herausspringen, kämen noch einmal 5 Millionen Euro obendrauf.

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Doch was passiert, falls der in die Kritik geratene Ousmane Dembélé das Kapitel FC Barcelona bereits vorzeitig beenden sollte? Auch für diesen Fall hat der BVB laut BILD-Informationen vertraglich vorgesorgt. Bei einem vorzeitigen Abgang würden angeblich rund 20 Millionen Euro aufs Konto des BVB fließen. Nichtsdestotrotz würde das eine oder andere Dembélé-Tor respektive -Spiel auch Borussia Dortmund gut tun.

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