31. August 2018 / 10:18 Uhr

Forsbergs Elfer für die Europa League: „Ich wusste, dass ich den rein mache“

Forsbergs Elfer für die Europa League: „Ich wusste, dass ich den rein mache“

Anne Grimm
Leipzigs Emil Forsberg (r), Torschütze zum 3:2 durch Elfmeter, und Kevin Kampl jubeln.
Leipzigs Emil Forsberg (r), Torschütze zum 3:2 durch Elfmeter, und Kevin Kampl jubeln. © dpa
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Dass RB Leipzig die Europa League ernst nimmt, wurde dem letzten Zweifler nach dem Sieg des Willens gegen Zorja Luhansak klar. Coach Rangnick lobte seinen wiedererstarkten Führungsspieler und Siegtorschützen Forsberg.

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Leipzig. In der 90. Minute ging der schwedische Nationalspieler zum Punkt, lief mit drei kurzen Schritten an und verwandelte den Elfmeter eiskalt ins flache, rechte Eck. Emil Forsberg sicherte RB Leipzig so den 3:2-Sieg gegen Zorja Luhansk und die zweite internationale Teilnahme der jungen Vereinsgeschichte hintereinander. Ab in die Gruppenphase der Europa League. Der Siegtorschütze sagte in den Katakomben des heimischen Stadions abgeklärt: „Ich wusste, dass ich den rein mache. Und bin froh, dass wir jetzt Europa League spielen. Das tut dem Verein und jedem Spieler gut.“ Kapitän Willi Orban zollte dem Schweden Respekt: „Er hat Eier bewiesen. Das habe ich auch nach dem Spiel zu ihm gesagt.“

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Dabei schien zunächst gar nicht klar, wer die Verantwortung in der brenzligen Situation übernimmt. Schließlich ging es in letzter Minute um die Teilnahme am internationalen Geschäft. Zuerst hatte Forsberg den Ball in der Hand, dann Timo Werner, schließlich wieder der Schwede. „Er hat mich gefragt, ob ich 100 Prozent sicher bin, dass ich den Ball rein mache“, schilderte der 26-Jährige sein kurzes Gespräch mit dem deutschen Nationalstürmer.

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„Ein dickes Lob an Emil, dass er die Verantwortung übernommen hat“, sagte sein Trainer Ralf Rangnick und fügte hinzu: „Ob er das letzte Saison in der Rückrunde auch schon gemacht hätte, weiß ich nicht. Es zeigt, dass er auf dem Weg zu dem Emil Forsberg ist, den wir brauchen.“ Elfmeter ließ der Coach im Vorfeld sogar noch einmal üben. Weil der schwedische Nationalspieler aber nicht in der Startelf stand, war er eigentlich gar nicht für den Strafstoß eingeplant. „Von den vielen Offensivspielern, die am Ende auf dem Platz standen, hatte Emil die meiste Erfahrung. Deshalb fand ich es auch gut und richtig, dass er dann gesagt hat, ich schieße“, meinte Rangnick.

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Als der Elfmeter schließlich zum 3:2 im Netz zappelte und der Einzug in die Gruppenphase der Europa League so gut wie perfekt war, stürmten alle Auswechselspieler und Betreuer in Richtung der Freudentraube, obwohl noch vier Minuten Nachspielzeit auf der Uhr standen. Ein völlig erschöpfter Kevin Kampl resümierte: „Man hat gesehen, dass wir bis zum Ende alles versucht und Mentalität gezeigt haben. Wenn du so als Mannschaft zurückkommst, verdienst du es dir auch, in die Europa League einzuziehen“.

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