01. Februar 2019 / 16:22 Uhr

Fortsetzung der Aufholjagd? Eintracht Braunschweig will nachlegen 

Fortsetzung der Aufholjagd? Eintracht Braunschweig will nachlegen 

Alex Leppert
Dank an die Fans, Ehrenrunde nach dem Sieg, Stephan Fuerstner (Eintracht Braunschweig) und sein team DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. *** Thanks to the fans lap of honour after the victory Stephan Fuerstner Eintracht Braunschweig and his team DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO
Eintracht Braunschweig hat neues Selbstvertrauen getankt. © imago/Hübner
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Eintracht Braunschweig will seine Aufholjagd am Montagabend beim FSV Zwickau fortsetzen. Der Sieg gegen Hansa Rostock hat neues Selbstvertrauen entfacht und den Glauben an den Klassenerhalt verstärkt. Die Neuzugänge zeigten gute Leistungen. 

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Nachlegen ist angesagt: Nach dem prima Start ins neue Fußballjahr will Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig den nächsten Dreier. Am Montag (19 Uhr) geht’s zum FSV Zwickau, der nur drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat.

Neuzugänge mit starken Leistungen

„Das war nur der Anfang“, sagte Linksverteidiger Niko Kijewski nach dem 2:0 gegen Hansa Rostock und sprach aus, was jeder im Stadion sehen konnte: „Wir haben uns in der Winterpause stark verbessert und an Qualität dazugewonnen.“ In der Tat hätte es für die sechs eingesetzten Neuen kaum besser laufen können.

Benjamin Kessel traf zur Führung, Jasmin Fejzic rettete sie mit einer Parade, Christoph Menz und Marcel Bär bereiteten den zweiten Treffer vor, Mike Feigenspan erzielte das 2:0. Dazu kam Bernd Nehrig, der mit seiner Präsenz und Ballsicherheit einer der Besten war.

Bilder vom Spiel in der 3. Liga: Eintracht Braunschweig - Hansa Rostock

Es war ein Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Hier begegnen sich Braunschweig Philipp Hofmann (l.) und der Rostocker Jonas Hildebrandt im Zweikampf. Zur Galerie
Es war ein Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Hier begegnen sich Braunschweig Philipp Hofmann (l.) und der Rostocker Jonas Hildebrandt im Zweikampf. ©
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Bei Pfitzner wird es eng

Der Routinier hatte wie auch zwei andere Spieler angeschlagen das Feld verlasen. Die muskulären Probleme von Nehrig (Rücken) und Kessel (Unterschenkel) erwiesen sich aber als eher harmlos. Schlimmer, wenn auch nicht so schlimm wie zunächst befürchtet, sieht es bei Marc Pfitzner aus. Er hatte sich in der Nachspielzeit am Knie verletzt.

„Er hatte starke Schmerzen und konnte nur an Krücken gehen“, berichtet Trainer André Schubert und ergänzt: „Glücklicherweise hat sich herausgestellt, dass es nichts Strukturelles ist, sondern einfach nur eine Knochenprellung am Knie. Für Montag wird es aber relativ eng.“ Pfitzner war gegen Rostock ebenfalls einer der besten Eintracht-Spieler gewesen.

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"Hatte ja gesagt, dass es noch Verletzungen geben wird"

Schon jetzt macht sich bezahlt, dass der Kader nun breiter aufgestellt ist. „Ich hatte ja gesagt, dass es noch Verletzungen und Sperren geben wird“, betont Schubert. Das Aufgebot wurde aber nicht nur aufgestockt, sondern zu einer festen Einheit gemacht. Unter Schubert-Vorgänger Henrik Pedersen gehörten insgesamt rund 30 Spieler zum eher unübersichtlichen Kader. Jetzt sind es 24.

Das liegt auch daran, dass die offiziell als Drittliga-Profis geltenden Nick Otto (FC St. Pauli II), Samuel Abifade (Lupo/Martini Wolfsburg) und Besfort Kolgeci (TSV Havelse) an Regionalligisten verliehen wurden.

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23. Spieltag (10. Februar, 14 Uhr): Eintracht Braunschweig - SV Wehen Wiesbaden Zur Galerie
23. Spieltag (10. Februar, 14 Uhr): Eintracht Braunschweig - SV Wehen Wiesbaden ©

"Vom Menschlichen sind wir eine Einheit"

Die Hauptrolle spielen andere. „Es ist einfach Fakt, dass hier gute Charaktere nach Braunschweig gekommen sind. Vom Menschlichen sind wir eine Einheit“, sagt Rückkehrer Kessel. Sein Eindruck: „Da ist nicht die typische Stimmung wie bei einem Tabellenletzten.“ Wenn die Eintracht weiter so wie gegen Rostock auftritt, wird sie aber auch nicht mehr lang Tabellenletzter sein.

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