10. Februar 2019 / 19:55 Uhr

Traumtor von Oliver Fink: Düsseldorf gewinnt Abstiegs-Knaller gegen Stuttgart

Traumtor von Oliver Fink: Düsseldorf gewinnt Abstiegs-Knaller gegen Stuttgart

Redaktion Sportbuzzer
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Fortuna Düsseldorf hat dank Oliver Fink (rechts) einen überzeugenden Sieg gegen den VfB Stuttgart eingefahren.
Fortuna Düsseldorf hat dank Oliver Fink (rechts) einen überzeugenden Sieg gegen den VfB Stuttgart eingefahren. © dpa
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Fortuna Düsseldorf macht einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Im Abstiegs-Duell gegen den VfB Stuttgart haben sich die von Trainer Friedhelm Funkel trainierten Düsseldorfer mit 3:0 durchgesetzt. Fortuna-Profi Oliver Fink erzielte ein Traumtor.

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Die Krise beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich weiter verschärft. Die Schwaben verloren am Sonntag beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 0:3 (0:1) und bleiben Drittletzter der Bundesliga. Trainer Markus Weinzierl, der beim VfB nach dem 7. Spieltag Tayfun Korkut abgelöst hatte, gerät nun weiter unter Druck. Die Fortuna verbesserte sich auf Rang zwölf und bescherte ihrem Coach Friedhelm Funkel in seinem 800. Spiel als aktiver Profi und Trainer ein weiteres Erfolgserlebnis.

Kenan Karaman (34. Minute), Kapitän Oliver Fink (49.) per Traum-Fernschuss und Benito Raman (85.) erzielten vor 40 211 Zuschauern die Treffer der Hausherren. „Das war noch kein entscheidender Schritt, wir haben erst 25 Punkte. Der Sieg gibt aber mehr Selbstvertrauen und die Jungs sind überzeugend aufgetreten", sagte Funkel nach dem Sieg.

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Fortuna sorgt für Unterhaltung

Der Unterschied wurde schnell deutlich. Düsseldorf trat angesichts der 13 Punkte aus den sechs Spielen zuvor selbstbewusst auf, verteidigte aggressiv und gab den Ton an. Die Gäste, die auf den gesperrten Mario Gomez, auf Timo Baumgartl (leichte Gehirnerschütterung) und Dennis Aogo (Wadenprobleme) verzichten mussten, taten sich schwer und brachten im ersten Durchgang kaum fließende Aktionen zusammen.

Die Fortuna sorgte für Unterhaltung. Vor allem Dodi Lukebakio war an den Offensivaktionen maßgeblich beteiligt. VfB-Keeper Ron-Robert Zieler (24. Minute) rettete zunächst gegen den Belgier, dem wenig später bei einem Solo im letzten Moment durch Ozan Kabak der Ball vom Fuß gespitzelt wurde (26.). Doch Lukebakios Offensivdrang führte dann doch zum Erfolg. Stuttgarter Chancen gab es nicht, stattdessen drei Gelbe Karten für Weltmeister Benjamin Pavard, Alexander Esswein und Santiago Ascacibar. 10:4 Torschüsse lautete die Bilanz zugunsten der Gastgeber.

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Zur zweiten Halbzeit brachte Weinzierl Anastasios Donis für Steven Zuber. Doch trotz eines forschen Beginns des VfB gab es gleich den nächsten Gegentreffer für die schwächste Abwehr der Liga. Fink lief mit dem Ball auf das Tor, schlug einen Haken und vollendete aus 18 Metern mit einem schönen Schuss ins rechte obere Eck. Die Fortuna-Fans waren aus dem Häuschen. Lukebakio hätte wenig später noch erhöhen können, sein Schuss aus spitzem Winkel ging aber am Tor vorbei. Stuttgart, für das in Erik Thommy für Kapitän Christian Gentner ein weiterer Angreifer kam, tat sich in der Folge sichtlich schwer.

Und ein wenig Glück fehlte auch wie bei einem Kopfball von Nicolas Gonzales (61.) und einem Schuss von Esswein (73.) - Versuche, die das Düsseldorfer Tor verfehlten. Der negative Höhepunkt war die Rote Karte gegen Nicolas Gonzales, der nach dem Videobeweis wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde (90.+2).

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VfB-Trainer Weinzierl unter Druck

VfB-Spieler Daniel Didavi war nach der klaren Niederlage bedient: „Ich denke, wir haben hochverdient verloren und müssen uns bei den Fans entschuldigen, die hier waren. Eigentlich müssen wir denen das Geld zurückzahlen."

Angesichts der miserablen Bilanz von nur drei Siegen, einem Unentschieden und zehn Niederlagen unter Weinzierl richtet sich der Fokus beim VfB auf den Trainer. Der Rückstand des VfB auf dem Relegationsrang auf den Tabellen-15. Augsburg beträgt weiter drei Punkte, der auf den vermeintlichen Konkurrenten im Abstiegskampf aus Düsseldorf bereits zehn.

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