13. Juni 2018 / 22:44 Uhr

Fortunas Ü32 in den Top Ten Deutschlands

Fortunas Ü32 in den Top Ten Deutschlands

Ingo Ströh
Fortuna Sachsenroß Hannover Ü32 beim 13. DAHSC USER-BEITRAG
Fortuna Sachsenroß Hannover Ü32 beim 13. DAHSC © Ansgar Brinkmann
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Die Alten Herren von Fortuna Sachsenroß landeten bei der inoffiziellen deutschen Fußball-Meisterschaft auf dem 10. Platz

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Fortunas Ü32 in den Top Ten Deutschlands!

"Diese eine Sekunde", "Der Tag des Konjunktivs!", „Fußball ist nicht immer gerecht“ oder oder oder. Es hätte eine Vielzahl an Überschriften gegeben, um das unglückliche Ausscheiden der Ü32-Fußballmannschaft von Fortuna Sachsenroß Hannover beim 13. Deutschen Alt-Herren Supercup DAHSC 2018 in Hofherrnweiler-Aalen trefflich zu beschreiben. Aber der Reihe nach ...

Als Sieger des alle zehn Jahre stattfindenden 3. Niedersächsischen Masters hatte die von Andreas "Kidzi" Kedzierski trainierte Truppe sich für die inoffizielle Deutsche Fußballmeisterschaft qualifiziert und fuhr mit den Außenseiterchancen eines euphorischen Neulings in die schöne schwäbische Ostalb. Vorausgegangen waren erfolgreiche Jahre mit einigen Kreispokalsiegen und dem Gewinn der Kreismeisterschaft 2016.

In der Vorrunde setzt man sich gegen Mannschaften aus Gera, Hamburg, dem Kraichgau und Berlin souverän mit zehn Punkten und 8:0 Toren durch. Im Achtelfinale wartet dann mit dem SV Bornheim ein Verein aus der Nähe von Bonn. Von Anbeginn bestimmt Fortuna das Spiel, bis diese eine ominöse Sekunde kommt: Bei eigenem Einwurf in des Gegners Hälfte wird der Ball verloren, hier eine zu frühe Grätsche, da mehrere kleine Stellungsfehler – und der einzige Torschuss der Bornheimer im gesamten Spielverlauf findet seinen Weg ins Netz.

Fortuna erhöht danach stetig den Druck, trifft die Latte, Spieler retten auf der Torlinie, und der Torwart hält schier Unhaltbares. Abpfiff.

Erhobenen Hauptes verlassen die Fortunen das Feld – in dem Wissen, fünf starke Spiele abgeliefert zu haben und … dass bei diesem Gipfel des Altherren-Fußballs mehr drin gewesen wäre. Da ist er, der Konjunktiv: „Hätte, hätte!“

Zum Trost landet man auf Platz zehn – direkt hinter dem 2016er Meister, dem großen FC Bayern München, lässt Hertha BSC Berlin auf Rang 37 versanden. Zum Trost gibt es viele Schulterklopfer aus unzähligen Mannschaften. Zum Trost schneidet man als bestes Team Hannovers ab: Krähenwinkel/Kaltenweide wird 12., Grasdorf/Pattensen 40.

Dieser 13. DAHSC war für den Sahlkamp-Verein Fortuna Sachsenroß wie für Kidzi die Krönung eines von ihnen geprägten hannoverschen Altherren-Jahrzehnts – allein das Sahnehäubchen fehlte. Auch Kidzi verbrachte die anschließende Nacht schlaflos. Das lag weniger an der gigantischen Players Night Party der TSG Hofherrnweiler, die Organisationslegende Friedel Gehrke für dieses Jahr akquirieren konnte, als vielmehr an diesem einen Moment, dieser einen schmerzhaften Sekunde.

Quellen:

http://www.deutscher-altherren-supercup-ü32.de/endtabelle/

http://dahsc2018.de/

Zur Mannschaft der Ü32 von Fortuna Sachsenroß gehörten beim 13. DAHSC:

Oben von links: Kambiz Soleimani, Pascal Rezepka, Markus Finn, Thomas Krüger, Mario Rosenbusch.

Mittlere Reihe von links: Hans Mai (Betreuer), Eva Rademacher (Physiotherapeutin), Carsten Runge, Sven Frenzel, Harald Sauermann, Benjamin Holze, Axel Schambach, Dennis Schlicht, Alexander Lackmann, Elmer Felker (Co-Trainer), Andreas Kedzierski (Trainer).

Unten von links: Alexander Kondrat, Maik Schulz, Alexander Bedanski, Dennis Buchholz, Markus Hirche, Björn Axmann, Ingo Ströh.

 

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