Seit dieser Saison Kapitän beim SVB: Philip Saalbach. © Jan Kuppert

Fragezeichen hinter Kapitän Philip Saalbach

Regionalliga Nordost: Der Einsatz des erfahrenen Defensivakteurs von Babelsberg 03 am Sonntag bei Union Fürstenwalde steht auf der Kippe.

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Als seine Kollegen am Mittwochnachmittag nach der 90-minütigen Einheit auf dem Trainingsplatz im Karl-Liebknecht-Stadion noch Extra-Schichten schoben (zum Beispiel Lovro Sindik, Laurin von Piechowski und Merphi Kwatu am Kopfballpendel) musste Philip Saalbach pausieren. Der Kapitän des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 plagt sich aktuell mit einer Reizung der linken Achillessehne rum.

„Am Dienstag musste ich das Training abbrechen und war dann am Mittwoch beim MRT-Termin. Am Donnerstag gab es die Auswertung vom Arzt“, so Saalbach, der am Freitagvormittag versuchen will, das Lauftraining aufzunehmen. Wenn er dabei keine Beschwerden hat, könnte er am Nachmittag wieder auf dem Platz stehen. „Ich muss dann in meinen Körper horchen und schauen, ob es für Sonntag reicht“, sagt Saalbach. Dann gastieren seine Babelsberger um 13.30 Uhr beim Aufsteiger FSV Union Fürstenwalde. „Da zählt natürlich nur ein Sieg. Wir haben in den letzten drei Pflichtspielen kein Gegentor bekommen – das ist die Basis. Wir wollen jetzt versuchen, eine Serie zu starten“, zeigt sich Saalbach optimistisch, auch wenn er aufgrund der Verletzung, wie im letzten Ligaspiel gegen Lok Leipzig als er gesperrt fehlte, eventuell nicht mitwirken kann. „Nils Fiegen hat das gegen Leipzig überragend gemacht. Das zeichnet uns auch aus – wenn einer nicht kann, springt ein anderer in die Bresche. Wir sind in der Breite besser aufgestellt und werden im Verlauf der Saison jeden brauchen“, unterstreicht der 28-Jährige.

Besonderes Derby für Paul Karaszewski

Sein Pendant auf der anderen Seite, Paul Karaszewski, ging im Nachwuchs vier Jahre für den SV Babelsberg 03 auf Torejagd. „Es ist natürlich etwas besonderes gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen zumal es ja auch noch ein Brandenburg-Derby ist“, erklärt Karaszewski. Der 24-Jährige lernte das Fußball-ABC beim Teltower FV und wechselte im D-Junioren-Alter zum SVB. „Von der aktuellen Mannschaft kenne ich aber nur noch Torwart-Trainer Matthias Boron, mit dem ich selbst zusammengespielt habe“, berichtet der Mittelfeldspieler, der Nulldrei im zweiten B-Jugend-Jahr Richtung Magdeburg verließ. „Wir waren damals mit Babelsberg aus der Regionalliga abgestiegen. Ich habe mich dann bei Magdeburg vorgestellt und für die bessere sportliche Perspektive entschieden.“

2012 verließ er die Elbestädter nach fünf Jahren und schloss sich dem Oberligisten Brandenburger SC Süd 05 an, bevor es nach drei Spielzeiten Richtung Fürstenwalde ging. Beim FSV wurde der Student der Berliner Humboldt-Universität (Master Grundschulpädagogik und Sportwissenschaft) unter Trainer Matthias Maucksch auf Anhieb Kapitän und schaffte mit dem Team den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga. Trotz des Erfolgs gab es eine Veränderung an der Seitenlinie: Für Maucksch kam Achim Hollerieth, der als Torwart des VfB Stuttgart am 18. September 1999 ein  Spiel in der 1. Bundesliga bestritt (4:2 gegen den MSV Duisburg).

Als Aufsteiger haben sich die Unioner den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben und nach fünf Spieltagen fünf Zähler auf dem Konto. „Wir wollen uns die Punkte für den Klassenerhalt zusammenhamstern und auch gegen Babelsberg etwas mitnehmen“, so Karaschewitz, der die Stärken bei den Filmstädtern vor allem in der Offensive sieht, wo „Shala, Steinborn, Hoffmann und Cubukcu das Treiben verrückt machen“. Dass sein Team am Mittwoch noch im Landespokal gegen den FC Energie Cottbus (0:3) gefordert war, spielt für ihn dabei keine Rolle. Karaszewski freut sich viel mehr auf das Duell, das es zuletzt am 26. März gab. Damals setzte sich der SV Babelsberg 03 im Landespokal-Halbfinale nach einem umkämpften Spiel verdient mit 2:0 (0:0) in Fürstenwalde durch.

Sezer Badur als Trainingsgast bei den Kiezkickern

  • Beim Training der Regionalliga-Kicker des SV Babelsberg 03 am Mittwochnachmittag war mit Sezer Badur ein neues Gesicht auszumachen.
  • Der 32-Jährige hält sich im Moment beim Team von Trainer Cem Efe fit.
  • Bis zum 30. Juni ging er für den türkischen Erstligisten Antalyaspor auf Torejagd.
  • In der vergangenen Saison belegte der Club den achten Tabellenplatz – Badur kam dabei zu zehn Einsätzen (ein Tor).
  • In der Spielzeit 2005/06 lief er zusammen mit Almedin Civa, sportlicher Leiter des SVB, und Nulldrei-Coach Cem Efe in der Oberliga für den SV Yesilyurt auf. Aktuell ist eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers aus finanziellen Gründen aber kein Thema.
  • FSV Union Fürstenwalde SV Babelsberg 03 FSV Union Fürstenwalde-SV Babelsberg 03 (11/09/2016 15:30) Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren) Region/Lübeck FSV Union Fürstenwalde (Herren) SV Babelsberg 03 (Herren)

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