16. September 2018 / 23:36 Uhr

Franck Ribéry wehrt sich: "Ich bin kein Egoist, der nur an sich denkt"

Franck Ribéry wehrt sich: "Ich bin kein Egoist, der nur an sich denkt"

Redaktion Sportbuzzer
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Franck Ribéry spielt bereits seit 2007 für den FC Bayern.
Franck Ribéry spielt bereits seit 2007 für den FC Bayern. © imago/Revierfoto
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Auch nach elf Jahren ist Franck Ribéry beim Rekordmeister FC Bayern einfach nicht wegzudenken. Der 35-Jährige kann sich sogar vorstellen, noch eine weitere Saison an der Säbener Straße zu bleiben. Ein Sonderlob bekommt Trainer Niko Kovac.

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Auch nach elf Jahren hält Franck Ribéry dem FC Bayern noch immer die Treue. Warum ist das so? "Ich hätte 2007 nie gedacht, dass ich so lange bleibe, eine so tolle Karriere hinlege, alles gewinne", erklärte der 35-Jährige in einem Interview mit dem Kicker und fügt nicht ohne Stolz hinzu: "Man darf nicht vergessen, dass ich immer gespielt habe, wenn ich nicht verletzt war. Ich war nie Ersatzspieler, immer auf Top-Niveau, und das über elf Jahre."

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Nach dem Ende der vergangenen Saison gab es Gerüchte, wonach sich die Bayern von ihrem Altstar trennen würden, der wie Teamkollege Arjen Robben den Zenit seiner Karriere überschritten hat. Doch sowohl der Holländer als auch Ribéry blieben die Münchnern treu - obwohl es andere Offerten gab. "Mein Ziel war es immer, bei Bayern weiterzumachen. Ich wollte nicht woanders hin oder mich mit anderen Dingen beschäftigen", sagte Ribéry. "Aber es gab ernsthafte Angebote aus China. Die Zahlen lagen auf dem Tisch." Am Ende überwog der Drang, zu bleiben.

"Ich träume vom zweiten Champions-League-Titel"

Auch, weil Ribéry mit dem FCB noch ein großes Ziel vor Augen hat. "Ich mag die Champions League. Und ich träume davon, sie ein zweites Mal zu gewinnen", erklärte der Routinier, der 2013 in Wembley dabei war, als die Münchner den Titel zum bisher letzten Mal gewannen. Seither war fast exklusiv im Halbfinale Endstation, meistens gewann Real Madrid. Ribéry glaubt, dass die Bayern die Königklasse wieder gewonnen hätten, wenn nicht häufig wichtige Spieler ausgefallen wären. Ribéry: "Wenn du ein Halbfinale spielst und drei, vier der besten Spieler fallen aus, hat das Folgen." Das sei in den vergangenen Jahren immer der Fall gewesen.

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Ein Sonderlob hat der Franzose, der in seiner Karriere bereits 391 Spiele für die Bayern absolvierte und 117 Tore schoss, für Trainer Niko Kovac übrig. Niko hat die Persönlichkeit, um eine große Mannschaft zu trainieren", sagte Ribéry. "Er hat große Qualitäten. Das sieht man daran, wie er uns führt, wie er mit uns redet. Er hat alle Spielerpersönlichkeiten im Team analysiert, weiß, wie sie ticken, was sie brauchen, wie er mit ihnen reden muss. Das ist unbezahlbar."

"Ich bin kein Egoist"

Der Franzose widersprach auch Gerüchten, wonach er besonders grantig sei, wenn er mal nicht spielt. "Die Leute denken das, aber es stimmt nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass ich gerne spielen will, eher mit der Beziehung zum Trainer. Mit Niko Kovac passt es wunderbar. Er nimmt mich zur Seite, erklärt mir die Situation, alles kein Problem." Bei Carlo Ancelotti war das im Vorjahr anders. Als der Italiener Ribéry gegen Anderlecht ausgewechselte, pfefferte der Franzose sein Trikot in die Ecke und war stocksauer. Ribéry: "Ich bin kein Egoist, der nur an sich denkt."


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