22. September 2018 / 21:12 Uhr

Eklat um Di Santo beim FC Schalke nach Auswechslung: Tedesco mit harter Kritik

Eklat um Di Santo beim FC Schalke nach Auswechslung: Tedesco mit harter Kritik

Redaktion Sportbuzzer
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Ärger beim FC Schalke: Stürmer Franco Di Santo und Trainer Domenico Tedesco haben sich an der Seitenlinie gezofft.
Ärger beim FC Schalke: Stürmer Franco Di Santo und Trainer Domenico Tedesco haben sich an der Seitenlinie gezofft. © imago/RHR-Foto/Montage
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Der FC Schalke 04 steckt in einer tiefen Krise: Die Niederlage gegen den FC Bayern München bedeutete die vierte Pleite im vierten Spiel. Und auch intern scheint es zu brodeln: Franco Di Santo sorgte bei seiner Auswechslung für einen Eklat.

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Es war eine Szene, die sinnbildlich für die Krise beim FC Schalke 04 steht: In der 65. Minute wird S04-Stürmer Franco Di Santo von Trainer Domenico Tedesco im Spiel gegen den FC Bayern München ausgewechselt - nach einer schwachen Partie mit nur einem Torschuss. Doch der Argentinier will das nicht wahrhaben. Nach dem Wechsel liefert er sich ein lautstarkes Wortgefecht mit dem Trainer, macht abfällige Gesten, ehe sich Tedesco wieder dem Spiel an der Seitenlinie zuwendet. Eine klare Undiszipliniertheit des Schalke-Stürmers.

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Heidel: Di Santo sollte sich Beispiel an Lewandowski nehmen

Tedesco, der mit der vierten Niederlage im vierten Spiel den Negativrekord seines Vorgängers Markus Weinzierl eingestellt hat, ärgerte sich nach der Partie öffentlich über Di Santo beim TV-Sender Sky: "Er ist einer den wir immer gepusht haben. Er hatte hier einen schweren Stand. Das regeln wir jetzt intern", sagte der 33-Jährige nach der Bayern-Niederlage - und gab ihm noch einen Seitenhieb mit: "Ein bisschen Grunderziehung wäre nicht verkehrt."

Di Santo droht nun eine Strafe: "Wenn er sich nicht richtig benommen hat, wird er bestraft", sagte Manager Christian Heidel nach der Partie. Dafür wolle er sich jedoch erst mit seinem Trainer abstimmen. Laut Heidel soll Tedesco mit Di Santo spanisch gesprochen haben und ihm klar die Meinung gesagt haben. Heidel tadelte seinen Spieler: "Er sollte sich vielleicht ein Beispiel an Lewandowski nehmen, wie der die Auswechslung angenommen hat." Der Pole in Diensten des FC Bayern wurde 14 Minuten später ausgewechselt und applaudierte in Richtung der Fans.

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Hier abstimmen: Hat sich Di Santo richtig verhalten?


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