05. Februar 2019 / 11:36 Uhr

Französische Spielergewerkschaft UNFP will Transfer-Revolution im Winter

Französische Spielergewerkschaft UNFP will Transfer-Revolution im Winter

Redaktion Sportbuzzer
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Cesc Fabregas ist einer der acht neuen Spieler bei der AS Monaco. 
Cesc Fabregas ist einer der acht neuen Spieler bei der AS Monaco.  © imago/PanoramiC
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In der Ligue 1 und in der Ligue 2 kam es bei den französischen Klubs im Januar zu einer Vielzahl von Zu- und Abgängen. Die Französische Spielergewerkschaft UNFP legt nun einen Vorschlag vor, der eine Begrenzung von Wintertransfers herbeiführen soll und nennt dabei konkrete Beispiele.

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In der Vergangenheit kam es in der französischen Ligue 1 immer wieder zu Diskussionen um die Transferpolitik der Vereine. So hat die AS Monaco im Winter auf dem Transfermarkt zugeschlagen und gleich acht (!) neue Spieler verpflichtet - darunter den Ex-Schalker Naldo und Mittelfeld-Star Cesc Fabregas. Neben den acht Zugängen verließen die Monegassen ebenfalls acht Akteure. Jetzt meldet sich die Französische Spielergewerkschaft UNFP zu Wort und regt eine revolutionäre Transfer-Regelung an.

"Eine Verpflichtung und sonst nichts"

"Eine Verpflichtung und sonst nichts" sollen die Vereine zukünftig laut der französischen Gewerkschaft der Profifußballer in Zukunft tätigen dürfen. Damit werde der Erklärung der UNFP zufolge verhindert, dass Vereine ihren Kader im Winter komplett verändern. Stattdessen könnten die Klubs lediglich einen Mangel ausbessern oder dem Kader einen Mehrwert hinzufügen. Die Verpflichtung von vereinslosen Spielern wird von der UNFP hingegen nicht in Frage gestellt.

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Bezug nimmt die Gewerkschaft bei ihrer Kritik direkt auf die Ligue 1 und die Ligue 2, in denen es alleine im Januar insgesamt 93 Zu- und 108 Abgänge bei den 40 Vereinen gegeben hat. „Damit sind in Frankreich zehn Prozent der Spieler betroffen. Das ist viel zu viel vor dem Hintergrund, dass einige Vereine den vergangenen Monat dazu genutzt haben, ihren Kader komplett zu verändern, während andere nichts oder kaum etwas getan haben“, merken die Vizepräsidenten Philippe Piat und Sylvain Kastendeuch an.

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Die UNFP empfindet diese außergewöhnlich hohe Anzahl an Transfers alles andere als wettbewerbsgerecht: „Das ist für uns eine Frage der Vertragsstabilität und der Sportgerechtigkeit. Die Vereine beschweren sich als erste, wenn ein Spieler weg will, aber zögern nicht, ihre Kader völlig zu verändern und zugleich die Verträge zu ignorieren, die sie abgeschlossen haben."

Das Ergebnis seien überfüllte Kader und immer mehr Spieler, die nicht mehr wirklich ihren Beruf ausüben können, so die Gewerkschaft in ihrer Erklärung: „Es ist ein bisschen wie das Ändern der Spielregeln während eines Spiels und wir finden das nicht normal, nicht fair.“

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