09. Juli 2018 / 09:17 Uhr

Frau engagiert sich bei der WM und bekommt exklusive Einblicke

Frau engagiert sich bei der WM und bekommt exklusive Einblicke

Lisa Neumann
Veronika Batmanova
Veronika Batmanova
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Für Veronika Batmanova könnte der Job als Gästebetreuerin bei der FIFA während der WM nicht aufregender sein.

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„Ich bin so froh, ein Teil von der WM zu sein“, sagt Veronika Batmanova und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Die 21-Jährige ist eine Helfern bei der Weltmeisterschaft. Ihr Arbeitsbereich könne nicht spannender sein, findet die junge Frau. Sie arbeitet direkt im Moskauer Luschniki-Stadion.

In den vier Wochen tragen etliche junge Männer und Frauen zu einem reibungslosen Ablauf der Spiele bei. In ihrem blauen Dress stehen sie unverkennbar an Stadien, Shuttlestationen oder sitzen im Fan-ID-Center.

Veronika ist für die Gästebetreuung einer bekannten Schweizer Uhrenmanufaktur zuständig. „Wir fahren zum Flughafen, holen die Gäste ab und bringen sie ins Stadion zu ihren Sitzen“, erzählt sie. Meist führt Veronika dieser Weg in die VIP-Loge.

Sie trägt einen Rock, das Oberteil lässig hineingesteckt, und weiße Turnschuhe. Ihre langen, glatten Haare fallen locker auf ihre Schultern. Sie sieht aus wie viele der jungen russischen Frauen. Nicht jedoch, wenn sie in eines der Moskauer Stadien geht. Dann trägt sie eine lässige Sportjacke, die sie als Helferin auszeichnet.

Gute Sicht im Luschniki-Stadion

Wenn sie die Gäste zu ihren Plätzen geführt hat, kann Veronika Batmanova ein wenig entspannen und sogar die Spiele verfolgen. Einen Sitzplatz hat sie nicht, aber aus dem Logenbereich habe sie eine gute Sicht. „Ich wollte etwas von den Spielen mitbekommen“, sagt Veronika ganz offen und lächelt.

Eigenlicht arbeitet die Uni-Absolventin halbtags in der PR-Abteilung einer Sportschuhmarke. Für den Job bei der FIFA muss sie sich während der vier Wochen ihre Zeit besser einteilen. „Ich kann auch mal vier Stunden am Tag arbeiten oder acht“, erklärt sie ihren Arbeitsrhythmus in der Agentur.

Meist könne sie ihre beiden Jobs gut koordinieren, so Veronika. Neulich musste sie für ein WM-Spiel jedoch einen Tag Urlaub nehmen. Aber das mache sie gern, erzählt sie.

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Besonders wichtig für den Job war das Englischlevel, erklärt die Helferin.

Bei der Bewerbung musste Veronika mehrere Phasen durchlaufen. Nach ihrer schriftlichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch erreichte sie ein Anruf – auf Englisch. Sie war im ersten Moment etwas perplex, erzählt sie, meisterte das Telefonat dennoch.

Was als Helfer zu beachten ist

Veronika und die anderen Helfer hatten vor der Weltmeisterschaft ein Training, was ihre Aufgaben sind und wie sie sich sich verhalten müssen. Was passiert, wenn man einen Kunden nicht trifft, wenn man sich verläuft oder wo man Hilfe bekommt, gibt die 21-Jährige Beispiele.

Jeder Tag bei Veronika Batmanova ist anders. Die Arbeitsbereiche von ihr und ihren Kollegen werden über eine App gesteuert. Diese zeigt neben der Arbeitszeit auch den Einsatzbereich. Daneben gibt es auch einen Chat mit den anderen Helfern, wo sie sich bei Fragen und Hilfe austauschen können. „Jeder Tag ist anders und einfach unvorhersehbar“, sagt Veronika.

Während der WM wenig Zeit für Freunde

Für ihre Freunde bleibt während der WM weniger Zeit, so die 21-Jährige. „Aber ich möchte am Wochenende unbedingt mit ihnen ausgehen, deshalb bin ich die Tage danach so müde“, erzählt sie.

In ihrem Team haben sich aber auch schon die ersten Freundschaften gebildet. „Wir haben ein gute Gruppe“, bekräftigt sie. „Und ich bin echt glücklich, den Job bekommen zu haben“, sagt sie und schmunzelt.

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