Rahel Kiwic (l.) will sich bei Turbine einen Stammplatz erkämpfen. Rahel Kiwic (l.) will sich bei Turbine einen Stammplatz erkämpfen. © Benjamin Feller
Rahel Kiwic (l.) will sich bei Turbine einen Stammplatz erkämpfen.

Frauen-Bundesliga: "Abwehrgigantin" Rahel Kiwic kehrt mit Turbine Potsdam zu ihrem Ex-Club zurück

Frauen-Bundesliga: Turbine-Neuzugang Rahel Kiwic kickt am Samstag mit den Potsdamer Fußballerinnen gegen ihren Ex-Club MSV Duisburg.

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Johanna Elsig und Amanda Ilestedt bildeten zum Bundesligastart gegen Jena das Duo in der Potsdamer Innenverteidigung. Beide haben mit ihren 1,78 Metern Körpergröße schon ein Gardemaß für die zentrale Abwehrposition. Doch eine überragt sie alle: Rahel Kiwic. Die Schweizerin wechselte im Sommer vom MSV Duisburg an die Havel. Dort ist sie mit ihren 1,85 Metern die „Längste“ im Team und ein echter Turm in der Abwehr. Am Sonnabend (Anpfiff 14 Uhr) ist sie mit Turbine bei ihrem Ex-Club zu Gast.

Kiwic will sich "reinbeißen"

Am Sonntag saß Rahel Kiwic noch 90 Minuten auf der Potsdamer Ersatzbank, die sich neuerdings von der Haupttribüne des „Karli“ aus auf der rechten Seite befindet. „Ich wusste, dass die Konkurrenz hier in Potsdam hart ist“, sagt die 26-Jährige. „Auch die anderen beiden Innenverteidigerinnen sind mega stark. Da heißt es, sich jetzt reinzubeißen“, sagt die Schweizer Nationalspielerin.

So selbstbewusst kann Rahel Kiwic auch auftreten. Hinten räumt die Abwehrgigantin kompromisslos ab, vorne kann sie bei Standards zur Waffe werden. Das weiß auch Trainer Matthias Rudolph: „Ihre Zweikampfstärke, ihre Robustheit sowie ihr Kopfballspiel werden uns voranbringen“, hatte er nach ihrer Verpflichtung gesagt.

Rückkehr an die Wedau

Und was wäre das für eine Geschichte, wenn die Eidgenossin gerade gegen ihren Ex-Club den ersten Turbine-Einsatz in der Bundesliga bestreiten darf. „Ich freue mich, die Gesichter wiederzusehen“, sagt sie. 2014 kam Rahel Kiwic vom FC Zürich an die Wedau, wurde dort zur absoluten Führungsspielerin. „Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Team und im Verein“, sagt die Schweizerin. „Das erste Jahr lief nicht so gut, dafür hatten wir im zweiten viel zu feiern.“ Nach dem Abstieg 2015 gelang den Duisburgerinnen ein Jahr später der direkte Wiederaufstieg, in der Vorsaison dann der Klassenerhalt.

Turbine weiter ohne Zadrazil und Meister

Konnte sie da schon ein paar Insidertipps zum nächsten Turbine-Gegner verraten? „Ich glaube, der Trainer hat sich seine Eindrücke schon selbst geholt“, bemerkt Rahel Kiwic. Ohnehin habe es ja beim MSV einen Umbruch gegeben. Trainer Christian Franz-Pohlmann ist ebenso neu wie viele Spielerinnen. „Da bin ich nicht mehr auf dem neusten Stand“, sagt die Neu-Potsdamerin, die mit Hündchen „Norman“ eine eigene Wohnung bezogen hat. „Potsdam mit seinen vielen Seen und Parkanlagen, das ist mit Hund optimal“, so Kiwic. Den habe sie sich zu Duisburger Zeiten noch gemeinsam mit Mitbewohnerin Nicole Munzert zugelegt, die jetzt bei Bayer Leverkusen kickt. „In den ersten Wochen war er aber hier bei mir in Potsdam.“

Ohne die verletzten Sarah Zadrazil und Wibke Meister reisen die Turbinen nach Duisburg. Auch „Norman“ wird wohl nicht mit in den Bus dürfen, wenn sein Frauchen beim Ex-Verein den nächsten Dreier für die Potsdamer Fußballerinnen anpeilt.

Bildergalerie: Turbine Potsdam - FF USV Jena

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