Frauen-Bundesliga: Turbine Potsdam lässt Punkte bei der SGS Essen liegen: Bianca Schmidt (Turbine Potsdam, l.) im Laufduell mit Irini Ioannidou. Bianca Schmidt (l.) und Turbine müssen hoffen, dass die SGS Essen um Irini Ioannidou (r.) in München etwas mitnimmt. © Jan Kuppert
Frauen-Bundesliga: Turbine Potsdam lässt Punkte bei der SGS Essen liegen: Bianca Schmidt (Turbine Potsdam, l.) im Laufduell mit Irini Ioannidou.

Frauen-Bundesliga: Turbine Potsdam hat vor dem Saisonfinale noch einen Funken Hoffnung

Frauen-Bundesliga: Die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt reisen zum letzten Punktspiel nach Duisburg. Wollen die Turbinen noch auf die europäische Bühne, darf Bayern München gegen Essen nicht gewinnen. Für Wibke Meister ist die Hinrunde 2017/18 so oder so schon gelaufen.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Vor dem letzten Punktspiel der Saison wirkt Bianca Schmidt entspannt. Zwar war die Enttäuschung nach den beiden jüngsten Topspiel-Pleiten gegen den neuen Meister aus Wolfsburg und Bayern München auch bei der Rechtsverteidigerin von Turbine Potsdam groß, doch jetzt sind diese Spiele abgehakt. „Schon am Montag war klar, dass wir uns jetzt auf das letzte Spiel fokussieren wollen“, sagt Bianca Schmidt. Die letzte Reise der Saison führt den Frauenfußball-Bundesligisten aus der Landeshauptstadt nach Duisburg. Dort steht am Sonntag (14 Uhr) das letzte Ligaspiel gegen den MSV an.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass zu der dreijährigen Europa-Abstinenz eine weitere Spielzeit hinzukommt. Platz zwei und damit die Champions-League-Qualifikation sind nach der Pleite gegen die Bayern so gut wie verspielt – aber eben doch noch nicht ganz. „Natürlich gibt es noch einen Funken Hoffnung“, sagt Bianca Schmidt. „Aber unser Hauptziel ist erstmal ein Sieg in Duisburg.“ Das wäre die Voraussetzung für ein Turbine-Comeback. Bayern München empfängt gleichzeitig die SGS Essen und darf nicht gewinnen. Zwei Zähler Vorsprung hat der FCB, aber die sechs Treffer schlechtere Tordifferenz. „Wir haben uns gegen Essen schwer getan und andere Mannschaften auch“, bemerkt Bianca Schmidt und schiebt hinterher: „Die Saison ist erst am Sonntag vorbei.“

Meister fehlt auch in der Hinrunde

Ob mit Champions League oder ohne – Verteidigerin Wibke Meister wird die Hinrunde 2017/18 verpassen. Ihre Knieverletzung, die sich die 22-Jährige bereits im Abschlusstraining vor dem Essen-Spiel zuzog, entpuppte sich als Kreuzbandriss. "Ich bin betrübt, dass ich an den letzten Saisonspielen nicht teilnehmen konnte und der Mannschaft auch zu Beginn der neuen Saison noch nicht zur Verfügung stehen kann", sagt Wibke Meister und verspricht, nach der Reha wieder voll anzugreifen.

Für Turbine-Trainer Matthias Rudolph wiegt der Ausfall schwer. "Wibke hat bis zu dem Zeitpunkt der Verletzung eine starke Saison gespielt, war Stammspielerin auf ihrer linken Abwehrseite", sagt er. Der Coach gibt zu, dass die ersten Trainingseinheiten nach dem ernüchternden 0:4 am vergangenen Sonntag schwer waren. "Aber ab Mitte der Woche haben wir uns voll auf Duisburg konzentriert." Dort wollen die Turbinen ihre Hausaufgaben machen. "Wir schauen nicht nach München, wollen erstmal nur unser Spiel gewinnen", sagt Matthias Rudolph.

Region/Brandenburg 1.FFC Turbine Potsdam 1.FFC Turbine Potsdam (Frauen) Frauen Bundesliga Deutschland Allianz Frauen-Bundesliga Kreis Havelland MSV Duisburg-1.FFC Turbine Potsdam (21/05/2017 16:00)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige