02. Dezember 2018 / 17:44 Uhr

Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg siegt wieder - aber mühevoller als gedacht

Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg siegt wieder - aber mühevoller als gedacht

Redaktion Sportbuzzer
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg bejubeln den nächsten Sieg
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg bejubeln den nächsten Sieg © Roland Hermstein
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Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg bleiben auf Titelkurs - aber diesmal war's mühevoller als gedacht. Gegen 1899 Hoffenheim kam der Meister zu einem 3:1-Sieg, alle Tore fielen bereits vor der Pause.

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Gegen das Überraschungsteam der Saison hatte die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch ordentlich zu kämpfen, setzte sich letztendlich aber auch gegen eine junge, starke TSG mit 3:1 3:1) durch. Die Tore für den Spitzenreiter erzielten Pernille Harder (2) und Ewa Pajor.

Anna Blässe musste kurzfristig passen, hatte sich am Morgen des Spieltages krank gemeldet. Dafür rückte überraschend Sara Gunnarsdottir in den Kader, obwohl die Isländerin nach Verletzung eigentlich vorsichtig wieder rangeführt werden sollte. Auf dem Platz bekam Youngster Pia-Sophie Wolter den Vorzug vor der formstarken Kristine Minde, sorgte auf dem rechten Flügel für ordentlich Tempo. Hoffenheim zeigte sich mutig, schaffte es vor allem mit langen Bällen, die Wolfsburger Abwehr zu beschäftigen, spielte sich so früh zwei gute Chancen heraus: Nicole Billa ließ Sara Doorsoun im Strafraum mit einem tollen Dribbling aussteigen, den folgenden Schuss parierte Almuth Schult stark mit dem Fuß. Im Nachschuss scheiterte Franziska Harsch an Nilla Fischer, die im letzten Moment dazwischen grätschte.

Der Sieg der VfL-Frauen gegen Hoffenheim in Bildern

Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim Zur Galerie
Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim ©
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Nach einer halben Stunde klingelte es dann erstmals im Tor von TSG-Torfrau Friederike Abt – und das ziemlich unglücklich! Harder zog kurz vor dem Sechzehner über links nach innen, hielt einfach mal drauf, Chiara Bühler fälschte unhaltbar ab. Und dann passierte im Gegenzug etwas, was die VfL-Fans diese Saison noch nicht zu sehen bekamen: Schult musste im eigenen Stadion den Ball aus dem eigenen Netz holen! Billa brachte eine scharfe Ecke vor das Wolfsburger Tor, Harsch nickte zum 1:1 ein.

Harder, Europas Fußballerin des Jahres, korrigierte das Ergebnis aber schnell wieder, nutzte einen verpatzten Abstoß zum 2:1. Nur zwei Minuten später leitete Alexandra Popp den Ball per Hacke auf Ewa Pajor weiter, die Polin hämmerte die Kugel eiskalt in die Maschen – 3:1! Im zweiten Durchgang bemühte sich die TSG weiter, während das Spiel der VfLerinnen gespickt von Fehlern war. Es war nicht der beste Tag des Double-Siegers, der das Ergebnis souverän über die Zeit rettete. Kurz vor Schluss wurde Pia-Sophie Wolter im Strafraum von Lena Pankratz gelegt, beim fälligen Elfmeter scheiterte Popp an Torfrau Abt.

VfL: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun, Maritz – Neto – Wolter, Harder (84. Masar), Popp, Hansen (78. Minde) – Pajor (69. Jakabfi).

Hoffenheim: Abt – Steinert (79. Linder), Bühler, Specht, Pankratz – Dongus – Waßmuth, Lattwein (63. Hartig), Harsch, Rall – Billa (84. Beuschlein).

Tore: 1:0 (29.) Harder, 1:1 (38.) Harsch, 2:1 (43.) Harder, 3:1 (45.) Pajor

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