Maike Wittekindt (links) erzielt für Rodenberg den Anschlusstreffer. Maike Wittekindt (links) erzielt für Rodenberg den Anschlusstreffer. © hga
Maike Wittekindt (links) erzielt für Rodenberg den Anschlusstreffer.

Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg bleiben unbesiegbar

Gegenwehr der SG Rodenberg kommt zu spät

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Auch nach dem siebten Punktspiel bleiben die Frauenfußballerinnen des SC Deckbergen-Schaumburg in der Landesliga ungeschlagen. Bei der SG Schamerloh feierte der Tabellendritte einen 1:0-Erfolg.

SG Rodenberg – 1. FFC Hannover 1:2

Es war eine vermeidbare Niederlage, die Gäste aus der Landeshauptstadt waren spielerisch keine Macht. Hannover ging entschlossen in die Zweikämpfe und investierte viel Laufarbeit. Erst in den letzten 20 Spielminuten hielt die nötige Entschlossenheit in das Spiel der SGR Einzug. „Das muss von der ersten Minute an passieren, das energische Draufgehen und den Ball haben wollen, und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist“, erklärte Coach Andreas Schrader. Beim Beginn der Gegenwehr lagen die Gastgeberinnen durch Tore von Janine Protzek (26.) und Lisa Iwanetzki (47.) 0:2 hinten. Dabei sah die SGR-Abwehr jeweils nicht gut aus. Hannover wackelte unter dem plötzlichen Druck sofort, Maike Wittekindt verkürzte auf 1:2 (81.). Hannover spielte geschickt auf Zeit, Rodenberg zahlte für die späte Gegenwehr reichlich Lehrgeld.

SG Schamerloh – SC Deckbergen-Schaumburg 0:1

Mit diesem Auswärtssieg haben sich die SC-Frauen in der Spitzengruppe der Landesliga festgesetzt. Der SC war sofort in der Partie, Lena Wenzig und Teresa Rovelli verpassten eine Hereingabe von Julia Linke um Haaresbreite, Annabel Böhme traf die Latte. Die Gäste-Defensive arbeitete gut, Pia Litschel und Lea Buddensieck meldeten den SG-Top-Sturm mit Juliane Meier und Johanna Schröder komplett ab. So waren Torchancen auf beiden Seiten in der ersten Hälfte Mangelware. Nach dem Seitenwechsel spielte der SC gradliniger und schneller nach vorne. Nach einer schönen Kombination über Linke und Wenzig brauchte Rovelli die Kugel nur noch zum 1:0 (53.) einschieben. Der SC blieb am Drücker und hatte vier Großchancen. Wenzig verfehlte das Ziel nur hauchdünn, Rovelli und Böhme scheiterten an SG-Torfrau Marie-Christine Zietlow. Schamerloh warf in der Schlussviertelstunde alles nach vorne, es reichte aber nur zu zwei harmlosen Abschlüssen von Schröder (80.) und Meier (87.). Der SC schaukelte den knappen Vorsprung gekonnt über die Zeit. „Das war wieder eine starke Teamleistung. Jeder arbeitet für den anderen“, lobte Schuba seine Mädels.

SC: Schake, Wenzig (75. Remmers), Litschel, Buddensieck, Lüttke, Linke (83. Beciri), Bredemeier, Hülsmann, Böhme (86. Niemann), Rovelli, Roos

Hannover 96 – SC Deckbergen-Schaumburg

Die Partie wurde am Montagabend kurzfristig abgesetzt. Fälschlicherweise gab Hannover 96 bei der Spielleitung an, dass sich beide Vereine auf den Anstoßtermin 18 Uhr geeinigt hätten. „Das war aber nicht der Fall. Wir hätten nur einem Termin zwischen 11 und 15 Uhr zugestimmt“, erklärt Trainer Florian Schuba. Der SC legte Einspruch ein und bekam Recht. Wann das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest.

Region/Schaumburg SC Deckbergen-Schaumburg (Frauen) SG Rodenberg (Frauen) 1. FFC Hannover II (7er) (Frauen) SG Schamerloh (Frauen) Frauen Landesliga Bezirk Hannover Frauen

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